Verkehrsforum Karlsruhe

Alles zum Thema Verkehr in Karlsruhe und Region
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BeitragVerfasst: 20. Mai 2010, 10:49 
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naseweiß hat geschrieben:
Soll die zweite Stufe der LGV Est nicht schon 2014 fertig werden oder ist das nur etwas Zweck-Pessimismus?


Mein letzter Stand ist 2016.
Quelle: http://www.eurailpress.de/article/view/4/finanzierungsvereinbarung-fuer-2-phase-der-lgv-est-unterzeichnet.html

naseweiß hat geschrieben:
Pessimistisch wäre ich eher bei der Führung der Frankfurt-Paris-Züge über Karlsruhe, angesichts von Äußerungen bei DSO über diese Frage. Da wird der Föderalismus durchgesetzt.


Es wird sich zeigen. Alibizüge werden wohl auf jeden Fall im Saarland verbleiben.

naseweiß hat geschrieben:
Optimistischer bin ich dagegen was die Entwicklung der Nachfrage und auch des Angebots angeht, sodass ich für Frankfurt - Paris und München - Paris bald eine 2-Stunden-Takt (mit ein paar Lücken, z.B. 7 Zugpaare täglich) erwarte. Das würde ich auch für Frankfurt - Mittelmeer etwas später für möglich halten.


Bleibt zu hoffen.

naseweiß hat geschrieben:
Wenn man dann Karlsruhe - Strasbourg im Stundentakt fährt, müsste von Stuttgart/München her eine andere Linie in Karlsruhe an die Mittelmeerzüge Anschluss bieten, vielleicht München - Basel?


Notfalls läst man einfach 2 Züge von F aus nach KA direkt hintereinander her fahren.


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BeitragVerfasst: 20. Mai 2010, 14:00 
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Danke, Klarstellung, 2016! (Wenn man nicht lesen kann ...)

Heute dauert Paris-Frankfurt (ohne Halt Forbach) etwa 03:50. Durch die Linienverbesserungen/ECTS sollen auf Saarbrücken - Kaiserslautern und Neustadt - Ludwishafen noch rund 10 min eingespart werden, also nur noch 03:40, sicherlich auch vor 2016 in Betrieb.

Heute dauert Paris - Karlsruhe etwa 03:05, 2016 bei vollendeter LGV Est, ohne Fortschritte im Rheintal, 02:35. Rechnet man noch 01:10 bis Frankfurt dazu, ist man bei 03:45 und somit immer noch langsamer als durch die Pfalz. Wie viel werden die ausstehenden Maßnahmen zwischen Karlsruhe und Strasbourg bringen: 10 min? Dann wäre man bei 03:35, allerdings wird man wegen 5 min Zeitvorteil sicher nicht den Umweg fahren und Saarbrücken und Kaiserslautern unnötig vernachlässigen. Die NBS im hessischen Ried bringt beiden Varianten noch mal 10 min, im Endeffekt also 03:30 über Saarbrücken und 03:25 über Strasbourg.

Frankfurt - Karlsruhe - Paris ginge wohl richtig schnell mit einem Bypass Mannheim und der Variante Wintersdorfer Brücke/Bypass Strasbourg, nämlich in 02:55 (02:10 für Paris - Karlsruhe, +00:45 bis Frankfurt). Aber das ist erstens unrealistisch, zweitens würde ich trotzdem die Halte Paris - Lorraine (+ 00:10)- Karlsruhe - Mannheim (+ 00:15)- Frankfurt annehmen und der Zeitvorteil wäre auch fast wieder weg.

Eine gute Umsetzung wären zwei zweistündliche, gebündelt verkehrende Linien:
- Frankfurt - Mannheim - Karlsruhe - Strasbourg - Lyon - ... - Mittelmeer
- München - ... - Stuttgart - Karlsruhe - Strasbourg - Paris
mit einer Korrespondenz in Strasbourg! Damit sollten auch eigentlich alle Verkehrsbedürfnisse, also auch München - Mittelmeer und Frankfurt - Paris, befriedigt sein. Hoffentlich beide Linien in Doppeltraktion. Ein paar Alibizüge durch Pfalz, die quasi die gleiche Zeit benötigen, aber umsteigefrei sind, wird es mit Sicherheit weiterhin geben.


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BeitragVerfasst: 20. Mai 2010, 20:11 
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Beiträge: 1459
naseweiß hat geschrieben:
Heute dauert Paris-Frankfurt (ohne Halt Forbach) etwa 03:50. Durch die Linienverbesserungen/ECTS sollen auf Saarbrücken - Kaiserslautern und Neustadt - Ludwishafen noch rund 10 min eingespart werden, also nur noch 03:40, sicherlich auch vor 2016 in Betrieb.


Könnte hinkommen

naseweiß hat geschrieben:
Heute dauert Paris - Karlsruhe etwa 03:05,


Laut DB 3:01h.

naseweiß hat geschrieben:
2016 bei vollendeter LGV Est, ohne Fortschritte im Rheintal, 02:35. Rechnet man noch 01:10 bis Frankfurt dazu, ist man bei 03:45 und somit immer noch langsamer als durch die Pfalz.


Ohne Korrespondenz in MA bracht man nur 1:02h.
3:01h - 0:30h = 2:31h (Zeitgewinn LGV east Teil 2)
2:31h + 1:02h+0:02h = 3:35h (Fahrzeit Paris - F mit LGV east Teil 2)
3:35h - 3:40h = -0:05h (Fahrzeitdifferenz Pfalz - KA)
Man ist also ohne weitere Ausbauten schon mal 5min schneller, wenn man noch mal 10min einspart wäre man schon bei 15min. Dafür werden anderswo schon Milliarden vergraben.

naseweiß hat geschrieben:
Eine gute Umsetzung wären zwei zweistündliche, gebündelt verkehrende Linien:
- Frankfurt - Mannheim - Karlsruhe - Strasbourg - Lyon - ... - Mittelmeer
- München - ... - Stuttgart - Karlsruhe - Strasbourg - Paris
mit einer Korrespondenz in Strasbourg!


Warum da?
In KA hätte man doch viel mehr Anschlüsse.


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BeitragVerfasst: 21. Mai 2010, 10:07 
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Im Zweifelsfall habe ich immer etwas aufgerundet. Paris-Karlsruhe geht heute in 03:01, die Gegenrichtung dauert aber in 03:03. Frankfurt - Paris dauert heute minimal 04:48/04:49. Frankfurt - Karlsruhe geht heute minimal in 01:02, müssten die Hamburg-Zürich-ICE so fahren, das stimmt. Ich würde aber etwas mehr vermuten, einfach weil diese Züge eben, wie auch die heutigen Pariser ICE über Saarbrücken, "dazugeschustert" werden müssen, nicht nur auf der Riedbahn, vorallem auch im Bereich Frankfurt-Stadion. Auch würde ich für die Halte in Karlsruhe und Mannheim lieber drei statt zwei Minuten rechnen.

Die Korrespondenz würde ich nach Strasbourg verlegen. In Karlsruhe vermute ich weniger Platz, also mehr Probleme z.B. Bahnsteig 1/2, 3/4 oder 5/6 dafür frei zu bekommen. Vermutlich müssten auch unnötig Weichenstraßen befahren werden. Zu guter Letzt aber muss die Linie Frankfurt-Mittelmeer in Strasbourg sowieso wenden, was bei den TGV ja wohl knapp 10 min dauert. Die würde dann zuerst aus Deutschland in Strasbourg einfahren, bzw. in der Gegenrichtung als zweites nach Deutschland abfahren.

Edit:
Außerdem, was meinst du mit den Anschlüssen? Im 00er-Knoten Karlsruhe hätte wohl erst recht keinen Platz für die Korrespondenz. Zumal, da dank Fahrplansymmetrie auch noch die Gegenrichtung dazu käme. Wenn es einmal 00/30er-Knoten gibt, eben dank eines 30-min-Takts im Rheintal, dann spricht das wiederum gegen diese Bündelung dieser beiden Linien. Dann wäre es erstrebenswert, eine Korrespondenz aus Frankfurt-Mittelmeer/München-Basel und Frankfurt-Basel/München-Pairs in Karlsruhe zu bekommen. Auch gäbe es dann mehr Stundentakte, z.B. auf Karlsruhe-Strasbourg, wobei ein solcher für Karlsruhe-München wohl sehr unwahrscheinlich ist. Ob das dann im 00er- oder im 30er-Knoten ist, welcher dann wichtiger ist und mehr Anschlüsse hat, das ist wieder was ganz Anderes.


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BeitragVerfasst: 21. Mai 2010, 18:58 
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Frankfurt-Stadion bzw. der Abzweig zum Flughafen kurz davor bekommen btw gerade einen Bypass gelegt. Wenn ich das richtig sehe, werden zukünftig die ICEs aus Süd und vom Flughafen parallel bis in den Bahnhof einfahren können, d.h. die doch recht häufigen Wartehalte am Abzweig dürften damit entfallen. Vorausgesetzt, im Hbf selbst sind genug Gleise frei...


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2010, 18:45 
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@Sputnik: Keine Ahnung, was du genau meinst und was bei Stadion aktuell gebaut wird. In dieser PDF der Bahn zu Frankfurt-Rhein-Main-Plus (Nachfolgeprojekt von Frankfurt-21) http://www.deutschebahn.com/site/shared/de/dateianhaenge/presse/bahn__frankfurt.pdf auf Seite 13 ist die aktuelle und die geplante Situation für den Fall der fertigen NBS angedeutet. Heute verkehrt dort halt fast Alles, Regional-, Fern- und Güterverkehr, von Mainz, Köln und Mannheim, durcheinander gemischt und mit Abhängigkeiten untereinander. Für den Fernverkehr wird sich die Situation erst dann richtig verbessern, wenn es die eigene Strecke nach Mannheim, die eigene kreuzungsfreie Führung durch den Knoten Stadion, die eigene Mainbrücke und mehr Platz im Hbf gibt. Das dauert schätzungsweise Alles noch mindestens 10 Jahre.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 00:24 
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Wie wäre es denn eigentlich den Fernverkehr zwischen Strasbourg und Mulhouse über Freiburg zu führen. Wenn die Rheintalbahn endlich mal fertig wäre müsste man nur die bestehende Strecke von Müllheim nach Mulhouse ausbauen und eventuell über eine schnellere Südanbindung in Appenweier nachdenken. Dafür könnte sich die SNCF den Ausbau der Strecke Strasbourg Mulhouse sparen und sich an den Maßnahmen beteiligen.
Für die Relation Deutschland-Lyon fällt dann auch der Richtungswechsel in Strasbourg weg.
Wäre sowas abgesehen vom französischen Protektionismuss sinnvoll? Oder frisst der Umweg die Gewinne durch die höheren Geschwindigkeiten auf?.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2011, 23:52 
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Was ist eigendlich aus den geplanten TGVs Frankfurt - Lyon und weiter geworden? Den Fahrzeugkriesen zum Opfer gefallen?

Die schnellste Verbindung von KA nach Lyon wird daher ein Grenzübergang mit RB oder OSB (zwischen Offenburg und Strasbourg) sein, dann kann man unter 5h bleiben. Wenn man die Grenze mit den Fernverkehr überquert dann ist man sofort über 5h, meist sogar deutlich über 6h.

Edit:

Habe gerade festgestellt dass ab Freitag 23.03.2012 eine Direktverbindung startet:

AB Frankfurt: 14:00
AB Karlsruhe: 15:11
AB Baden-Baden: 15:33
AN Lyon: 19:56
AN Marsaille: 21:46

Zurück geht es:
AB Marsaille: 08:14
AB Lyon: 10:04
AN Baden-Baden: 14:22
AN Karlsruhe: 14:46
AN Frankfurt: 15:58


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2011, 01:09 
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War doch von Anfang an klar, dass die Verbindung mit der BR 407 gefahren wird, und die ist halt noch nicht einsatzbereit.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2011, 07:32 
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MrEnglish hat geschrieben:
War doch von Anfang an klar, dass die Verbindung mit der BR 407 gefahren wird, und die ist halt noch nicht einsatzbereit.


Nö, das Zugpaar wird mit einem TGV gefahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2011, 21:19 
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Mmh, ich dachte das soll erst später kommen. Liegt wohl an den Verzögerungen bei der Lieferung.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2011, 06:12 
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Das Zugpaar wird wohl "vorerst" mit TGV gefahren, weil keine ICE zur Verfügung stehen. Und auch noch nicht ab Fahrplanwechsel, da zu diesem Zeitpunkt auch noch kein 15KV fähiger TGV zur Verfügung steht.


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2011, 12:52 
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mkossmann hat geschrieben:
Das Zugpaar wird wohl "vorerst" mit TGV gefahren, weil keine ICE zur Verfügung stehen. Und auch noch nicht ab Fahrplanwechsel, da zu diesem Zeitpunkt auch noch kein 15KV fähiger TGV zur Verfügung steht.


War nicht geplant ein TGV- und ein ICE-Zugpaar zu fahren, sobald die 407 bereit sind und nicht für den Innlandseinsatz verwendet werden müssen?


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 Betreff des Beitrags: Re: LGV Rhin-Rhône
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2011, 12:52 
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Soweit ich weiß schon, aber gestartet werden sollte mit einem ICE Zugpaar und das TGV Paar später.


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