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Alles zum Thema Verkehr in Karlsruhe und Region
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 Betreff des Beitrags: Radschnellwege
BeitragVerfasst: 30. Juni 2011, 20:46 
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Registriert: 1. Oktober 2008, 11:00
Beiträge: 1459
Derzeit wird ja das Thema Radschnellwege international diskutiert, auch wenn es unterschiedliche Interpretationen davon gibt. London und einige andere Städte glauben Radschnellwege = Schutzstreifen, doch das ist ja nicht wirklich das Ziel.
Eher wäre das Niederländische Modell zu bevorzugen wo man relativ breite eigenständige Radverkehrsanlagen aufbaut die auch relativ hohe Geschwindigkeiten erlauben. Etwa so wie hier in Nijmegen wo ein solcher Radschnellweg an eine bestehende Eisenbahnbrücke "angedockt" wurde. In der Gegend um Enschede wird gerade ein 60km langes Netz von solchen radschnellwegen geschaffen (Kostenpunkt ca. 82Mio€).

Auch in Deutschland ist man bereits aktiv und plant fleißig, z.B. in der Region um Hanover, Braunschweig, Wolfsburg.

In Karlsruhe und Region wäre der Aufwand vsl. überschaubar da viele Routen bereits in grundzügen Radschnellwegen entsprechen und nur kleinere Anpassungen getätigt werden müssten. Meist müssten nur teilweiße die Wege etwas verbreitert werden (z.B. auf weiten Abschnitten auf der Route Innenstadt - Waldstadt - Büchig - Blankenloch [schon beim heutigen oft recht engen Zustand der Route ist man wenn man etwas aufs Gas gibt selbst in der Relation Haltestelle-Haltestestelle und ohne Wartezeit auf die Bahn mit den Rad schneller als die S2]) und außerdem sollten diese Routen als Vorfahrtsstraße angelegt werden, da das dauernde Abbremsen an Querstraßen zeit und energie kostet und so den Nutzungswiderstand erhöht. Sollte sich auf einer solchen Route schleich-MIV-breitmachen kann man diesen ja über Pöller unterbinden. Zudem sollten ein besserer Belag und am besten noch bei viel Fußgängerverkehr Gehwege zum Ausbaustandart gehören. Prinzipiell sollten die gesammten Routen als Fahrradstraße angelegt werden, gegebenfalls mit zulassung anderer Verkehrsteilnehmer.
Weiter sollten die Routen für die Radfahrer klar erkennbar sein und eine sich von der übrigen Beschilderung abhebende Form aufweißen.
Und als offizelle Eröffnung würde ich etwas mehr anbieten als mit ein paar Interessierten und Offizellen mal schnell die Route abzuradeln. So bekommt die Bevölkerung nämlich erst mal nix von den Verbesserungen mit. Und spätestens seit der Kopf-an-Kampanie sollte eigendlich jeder wissen dass man auch im Radverkehr Verbesserungen herausschreien muss, ähnlich wie man dies ja auch beim ÖV oder beim MIV tut...

PS.
Hier noch Stellungname der Stadt zum Thema


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 Betreff des Beitrags: Re: Radschnellwege
BeitragVerfasst: 30. Juni 2011, 21:37 
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Registriert: 25. Januar 2011, 12:00
Beiträge: 179
Wohnort: Linkenheim
zum Punkt Radweg an Eisenbahn Brücke anbinden hääte ich auch den vorschlag den Radweg zwischen Eggenstein und Neureut in richtung Adenauerring über die B36 parallel zur S1/11 zu führen da man dann nicht mehr erst zur Autostraße (ich weiss gerade nicht den korrekten namen) in richtung Neureut Ortskern einschwenken und nach der B36 wieder in richtung Bahnlinie zurückfahren müsste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Radschnellwege
BeitragVerfasst: 30. Juni 2011, 22:24 
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Registriert: 1. Oktober 2008, 11:00
Beiträge: 1459
Als wirklich fehlendes Element würde ich mal eine Verbindung von Mühlburg südlich entlang der Bahnlinie bis nach Maximiliansau vorschlagen. Dies wäre bestimmt Atraktiver als die heutigen Radwege an der Südtangente. Dies könnte vor allem dann wirtschaftlich werden wenn die Ersatzbrücke Maxau wegen der dortigen räumlichen enge eventuell zu schmal wäre Radwege aufzuhemnen. Für die Knielinger und Teile des Rheinhafens bräuchte man halt seperate Abfahrten.

Und in Maximiliansau sollte man schauen dass man attraktive Weiterführungen baut, eventuell auch weiter in Hochlage entlang der Bahn. Dies könnte den umstrittenen Radweg weiter Richtung Wörth ersetzen (zumindest für den Durchgangsverkehr).

Und wenn man endlich die Brücke an der Hafeneinfahrt bauen würde wäre man warscheinlich auf der Fahrt in das südwestliche Hafengebiet von Maximiliansau aus schneller wie mit den Auto (und erst recht schneller als mit den ÖV).


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