Verkehrsforum Karlsruhe

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 Betreff des Beitrags: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 28. März 2011, 19:18 
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Zitat:
Planfeststellungsverfahren für zweite Rheinbrücke beginnt;
Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner: Neubau der zweiten Rheinbrücke ist dringend geboten


Der Startschuss zur Schaffung des Baurechts für eine zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ist jetzt gefallen. Die Straßenbauverwaltung des Landes hat dieser Tage den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den rechtsrheinischen Teilabschnitt zwischen der Landesgrenze mit Rheinland-Pfalz und dem Anschluss B 10 / Raffineriestraße bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe gestellt.
Für den linksrheinischen Abschnitt zwischen der Landesgrenze und der B 9 ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland- Pfalz zuständige Planfeststellungsbehörde.
Die Pläne für das gesamte Vorhaben werden in Kürze in den in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz jeweils betroffenen Kommunen parallel ausgelegt. Den genauen Termin für die Offenlage wird das Regierungspräsidium rechtzeitig bekannt geben.
Die von der Planung Betroffenen können dann Anregungen oder Einwendungen vorbringen. Auch die Träger öffentlicher Belange sowie die Umweltverbände werden angehört. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für die Genehmigung der Maßnahme.
Die Planung sieht den Neubau einer Straßenbrücke rund 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Rheinquerung mit Anschluss an die linksrheinische B 9 und die die rechtsrheinische B 10 vor. Auf baden-württembergischer Seite verläuft die neue Trasse zunächst südlich parallel der Dea-Scholven-Straße in östliche Richtung, schwenkt dann nach Süden, überquert das Industriegleis zur Raffinerie sowie die Alb, folgt anschließend dem Verlauf der Raffineriestraße und schließt unter weitgehender Nutzung der bestehenden Anschlussstelle Raffineriestraße an die Südtangente (B 10) an.

„Die zweite Rheinbrücke wird zur Bewältigung der anhaltenden Verkehrszuwächse auf der bestehenden Rheinbrücke und zur Entflechtung der Verkehre schnellstmöglich benötigt. Für den Wirtschaftsraum ist ein zweiter Rheinübergang dringend erforderlich“, so Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner.
Ferner sei die zweite Rheinbrücke als Entlastungs- und Umleitungsstrecke für die in absehbarer Zeit anstehende Generalsanierung des vorhandenen Bauwerks notwendig. Die theoretische Restlebensdauer der bestehenden Rheinbrücke betrage etwa vier Jahre, so dass voraussichtlich um das Jahr 2015 umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich seien. Hierbei sei davon auszugehen, dass, falls ein Auswechseln der Tragseile erforderlich werde, die bestehende Brücke vollständig gesperrt werden müsse. Insofern liege es im Interesse der Straßenbauverwaltung, dass alle erforderlichen planerischen und planrechtlichen Schritte möglichst zügig nacheinander abgewickelt werden, um zeitgerecht eine zweite Rheinbrücke zur Verfügung zu haben.

Die Gesamtkosten betragen rund 107 Millionen Euro. Kostenträger ist der Bund.

Die vollständigen Planunterlagen können zeitgleich mit der Offenlage auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe (http://www.rp-karlsruhe.de) unter Themen - „Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen“ - „Recht“ - „Aktuelle Planfeststellungsverfahren“ eingesehen werden.


Quelle: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/ser ... /index.htm

Man scheint also das Ding durchpeitschen zu wollen.

PS. Argumente gegen die 2. Rheinbrücke gibt es hier:
http://www.rheinbruecke-karlsruhe.de/


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 25. Mai 2011, 16:33 
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So, der Karlsruher Gemeidneradt hat sich erst mal gegen die 2. Rheinbrücke ausgesprochen. Nur die CDU und der Ob waren für die Brücke.

Quelle: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 066,630902


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 26. Mai 2011, 16:46 
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Da bin ich mal auf die Sitzungsmitschrift neugierig, aber das wird ja noch ein Weilchen dauern.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 27. Mai 2011, 18:13 
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Das Bündniss gegen die Brücke hat über 100 Mängel an der Brücke entdeckt, diese betreffen neben der bleibenden Engpassproblematik ab Ölkreuz, das nur mit den Bau der Nordtangente gelöst werden könnte, auch zahlreiche erhebliche Eingriffe in die Natur. Viele Tierarten würden extrem beeinträchtigt oder gar ganz aus der Region vertrieben.
Weiter wurde kritisiert dass die verlagerungsmöglichkeiten auf die Bahn noch lange nicht ausgeschöpft seien.

Quelle: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 2#formular


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011, 16:49 
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Während die Befürworter am liebsten gleich die Brückenanbindung bis zur B36 bauen würden (großzügigerweiße mit Radweg) lehnen die Gegner die Brücke weiterhin ab und führen u.A. aus dass der Radverkehr durch die Brückenplanungen massiv eingeschränkt und gefärdet würde was den Landeszielen (und auch den Koalitionsvertrag) widersprechen würde.

Quelle: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 066,641800


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 24. Juni 2011, 12:01 
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darum sollte man Rheinland-Pfalz verbieten neue Brücken zu bauen ;-)

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... eutschland


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 29. Juni 2011, 19:11 
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http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 066,653316

Ein Kommentar zur geplanten Rheinbrücke, der auch Stuttgart 21 und die Kombilösung Karlsruhe betrifft.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2011, 12:33 
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In der BNN (Hardt-Ausgabe) Steht heute das sich die EnBW durchaus vorstellen könnte kleinere Staustufen im Bereich des Hardtgebietes (Eggenstein-Lepoldshafen; Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim) vorstellen könnte könnte man soetwas nicht auch mit einer zweiten Rheinbrücke kombinieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2011, 18:07 
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cfgBahn hat geschrieben:
In der BNN (Hardt-Ausgabe) Steht heute das sich die EnBW durchaus vorstellen könnte kleinere Staustufen im Bereich des Hardtgebietes (Eggenstein-Lepoldshafen; Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim) vorstellen könnte könnte man soetwas nicht auch mit einer zweiten Rheinbrücke kombinieren?


Wenn man das aber so macht wie die Franzosen (den Rhein über das Geländenivau aufstauen) dann hat man aber eventuell Probleme mit den alten Rheinbrücken (zu hoher Wasserstand) :-?

Ganz zu schweigen davon dass auch Naturschutzverbände usw. sehr "begeistert" von solchen Vorhaben sein werden...

Da der Rhein aber dank Tulla sehr schnell fließt wäre es aber ganz interessant eventuell sowas einzubauen. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2011, 21:27 
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In der Stadtausgabe steht's auch.

Nun, dann bin ich mal gespannt auf Details ;-)

In der Tat: Aus Atom und Kohle aussteigen wollen und dann auch gegen jedes alternative Projekt mit Wassr/Sonne/Wind sein, das geht nicht. Irgendwer muss sowas vor seiner Tür ertragen.

Der Rhein mit seinen Auen ist aber hochsensibel. Das merkt man, wenn man sich mal bei den passenden Kartenservern durch die Naturschutgebiete klickt: Ba-Wü und R-P

Zwischen Karlsruhe und Germersheim ist ab potentiellem Rheinbrückenstandort entweder auf der einen oder anderen Seite, meist auf beiden hochwertiges Schutzgebiet (FFH ist das wichtigste).
Das macht alles bissele schwierig ...
Wobei der kanalisierte Rhein selbst nicht allzu hochwertig ist ...
Ein einmal fertig gebautes Kraftwerk stört ja die Tierwelt auch nicht mehr so sehr ...
Von daher wären die Chancen wohl nicht Null, aber dürfte sehr stark davon abhängen, WIE man es genau plant. Auch in Relation zum Hochwasserschutz samt geplanten Poldern.
Ein hohes Aufstauen wie bei den "alten" weiter südlich kann ich mir nicht vorstellen, aber es war ja von kleineren die Rede. Warten wir es mal ab ...

Bzgl. Brückenoptionen:
Hier wäre die Störwirkung auf die Natur ungleich größer, zum einen bei einen evtl. Bau durch die wertvollen Auen durch, zum anderen der Lärm und die massive Anwesenheit von Menschen beim Betrieb.
Da dürfte nix genehmigungsfähig sein.
Allenfalls für existierende Straßen und Wege dürfe es Bestandsschutz geben.
Das wären insbesondere die Straßen zu den Fähren. Wenn das Kraftwerk zufällig dort zu liegen käme, hätte der Autofahrer Glück in kleiner Zahl, weil eine Verbreiterung könnte man knicken ...
Bei Pech wäre die Querung allenfalls für Radler oder alles sehr umwegig oder beides.
Wenn man sich mal den Rhein runterschiebt in der Karte, kommen solche Fälle, wo nur sehr kleine Straßen oder gar nur Radwege über die Staustufen gehen und das tw. mit starkem Versatz, gar nicht so selten vor.
Nett für den lokalen Verkehr, sicherlich, aber keine Lösung für irgendein Fernstraßenbrückenproblem.

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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 23. Juli 2011, 22:18 
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Mueck hat geschrieben:
In der Tat: Aus Atom und Kohle aussteigen wollen und dann auch gegen jedes alternative Projekt mit Wassr/Sonne/Wind sein, das geht nicht. Irgendwer muss sowas vor seiner Tür ertragen.

Na ja, eine EnBW wird natürlich darin betrebt sein sich wieder mit möglichst großen Projekten (die in BaWü eigenendlich nur sie durchführen kann) wieder einen großen Teil vom Kuchen zu sichern. Ob man sich sowas als Bürger gefallen lassen muss?
Wir haben hier in der Gegend auf jeden Fall sehr viele Gewässer die für kleinkraftwerke geeignet wären und von denen man fast gar nix merkt, auch nicht die Fische ;-)

Mueck hat geschrieben:
Ein einmal fertig gebautes Kraftwerk stört ja die Tierwelt auch nicht mehr so sehr ...

Na ja. Viele Kraftwerke haben erhebliche Nebenwirkungen auf die Tierwelt. Ob jetzt durch Fische schreddern oder durch die Fischgitter.

Mueck hat geschrieben:
Wenn man sich mal den Rhein runterschiebt in der Karte, kommen solche Fälle, wo nur sehr kleine Straßen oder gar nur Radwege über die Staustufen gehen und das tw. mit starkem Versatz, gar nicht so selten vor.

Na ja, aber wir haben hier aber keinen Wasserklaukanal ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 26. Juli 2011, 00:05 
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Die EnBW kann auch nicht machen was sie will und es dürfte wohl niemandem entgangen sein, dass wir einen Machtwechsel in Ba-Wü hatten.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 13. Dezember 2011, 17:54 
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Gemeinsame Pressemitteilung von BUZO, VCD und ProBahn zum Faktencheck:

Zitat:
Pressemitteilung 13.12.2011

Faktencheck liefert keine stichhaltigen Argumente für eine zweite Auto-Rheinbrücke – Befürworter ignorieren die Ergebnisse des Faktenchecks

Die Befürworter der zweiten Auto-Rheinbrücke üben sich momentan in medialer Dauerpräsenz. Sie wollen die Rheinbrücke und machen Druck – notwendig ist sie nicht. Der Faktencheck hat zweifelsfrei belegt: Die alte Rheinbrücke ist zukunftstauglich, sie kann ohne maßgebliche Einschränkung saniert werden, die Brücke selbst verursacht keine Staus, ihr Verkehrsaufkommen ist nachweislich rückläufig. Die Staubildung morgens am „Knielinger Pförtner“ verursacht von ca. 500 Kraftfahrzeugen kann durch Verlagerung auf öffentliche Verkehrsmittel behoben werden.

Alle Argumente, die die Notwendigkeit einer zusätzlichen Rheinbrücke begründen sollten, sind durch den Faktencheck vom Tisch. Die bestehende Rheinbrücke bewältigt den Verkehr. „Die BUZO, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fahrgastverband PRO BAHN lehnen die geforderte zweite Straßenrheinbrücke als überflüssig, nicht vereinbar mit den Klimaschutzzielen und als Fortschreibung einer nicht auf Nachhaltigkeit basierenden Verkehrspolitik entschieden ab“, so Uwe Haack vom VCD Kreisverband Karlsruhe.

Die Umwelt- und Verkehrsverbände halten weitere Investitionen in die Schienen-Infrastruktur und die Verlagerung von Straßenverkehr auf die Schiene für dringend erforderlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 27. Januar 2012, 17:49 
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Beiträge: 1459
Pressemitteilung von Pro Bahn:

Zitat:
Pressemitteilung:

Rheinbrücke – immer wieder die gleichen Argumente



Gebetsmühlenhaft begründen die Befürworter einer zusätzlichen Rheinbrücke die aus ihrer Sicht notwendige zusätzliche Rheinquerung. So auch wieder beim Neujahrsempfang der IHK am 9. Januar 2012, bei der deren Präsident Bernd Bechthold einmal mehr betonte, dass 30000 Südpfälzer und Elsässer auf die Brücke angewiesen seien. Der Fahrgastverband Pro Bahn bedauert, dass dabei der öffentliche Verkehr anscheinend bei den IHK-Vertretern aus dem Bewusstsein verschwunden ist. Wäre dies nicht der Fall, würden Herr Bechthold und seine Leute sich dafür einsetzen, dass auch die nichtmotorisierten Pendler ihre Ziele rechts und links des Rheins in vertretbarem Zeitaufwand erreichen könnten. Aber leider werden eklatante ÖPNV-Mängel von der IHK einfach hingenommen. Dabei könnte mit einem geringen Teil, der für die zusätzliche Rheinbrücke benötigten mehr als einhundert Millionen, der öffentliche Verkehr deutlich verbessert, und damit nutzerfreundlicher werden. Der Fahrgastverband hat die IHK und Herrn Bechthold deshalb mit einem Schreiben darauf hingewiesen, was im Verkehrsbereich rund um die Rheinbrücke dringend in Angriff genommen werden sollte:

  • Direkte stündliche RE-Verbindungen Karlsruhe – Pirmasens.
  • Zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke Wörth – Winden.
  • Verbessertes Angebot der S-Bahnen zwischen Wörth und Germersheim.
  • Ertüchtigung der Signal- und Gleisanlagen im Bahnhof Wörth.
  • Integrales Bussystem (mindestens Stundentakt) in der Südpfalz und im Elsaß mit passenden Anschlüssen an den Schienenverkehr.
  • Verbindungen bzw. Durchbindungen mit den elsässischen Bahnlinien Lauter­burg –Straßburg und Weißenburg –Straßburg.
  • Tarifverbund mit dem Elsaß


Gleichzeitig wird weiter nach den Motto "bei ausreichender Widerhohlung wirds schon richtiger" für das projekt getrommelt:
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 066,799674

Übrigens:
Wen es interessiert:

Hier kann man sich noch mal den Faktencheck anschauen:
http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/104003/


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 Betreff des Beitrags: Re: 2. Rheinbrücke
BeitragVerfasst: 30. Januar 2012, 04:16 
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Beiträge: 267
Wohnort: Exil
Als Sofortmaßnahme wäre dringend mal eine komplette Neugestalltung des Bahnhofs Wörth angebracht. Der ist so herruntergekommen, damit lockt man keine Fahrgäste an. In Verbindung mit einem dichteren Takt (alle S5 bis Wörth wenn möglich) und dynamischen Anzeigen an den Zulaufstraßen zur Rheinbrücke (Stauzeiten) könnte man dort einige Autofahrer abfangen. Natürlich ist es besser sie fahren gleich mit den Öffentlichen, aber man kann ja erstmal klein anfangen.
Was man aber da drüben auf jeden Fall ganz schnelländern muss, das ist die Bedienung der Strecke nach Lauterbourg. Es kann ja wohl nicht angehen, dass man da umsteigen muss, und dann auch noch absolut garkeine Anschlussabstimmung stattfindet. Von dieser Strecke muss sich die DB zurückziehen und den Franzosen das Feld überlassen.
Die S5 würde ich langfristig nach Bad berzabern verlängern, dann ist man diesen Shuttleverkehr auch los und die Leute müssen nicht zweimal in die Karlsruher City umsteigen.

Ob die zweite Rheinbrücke dann noch notwendg ist kann ich nicht beurteilen, aber erstmal sollte man in diese Richtung investieren, sind ja jetzt nicht gerade Großprojekte die ich da genannt habe, und auch das nicht was Pro Bahn fordert.


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