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2. Rheinbrücke
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Seite 2 von 2

Autor:  Jan [ 26. Juni 2013, 10:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: 2. Rheinbrücke

Die Stellungnahmen des RP sind teilweise schon online.

Autor:  Lynx1984 [ 25. April 2015, 11:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: 2. Rheinbrücke

Der Bunderechnungshof hat sich nun ausführlich mit der 2. Rheinbrücke beschäftigt.
Das Ergebnis ist eindeutig:

Zitat:
Der Bundesrechnungshof hat empfohlen, auf den Bau einer zweiten Brücke zu verzichten. Die Rheinbrücke Maxau ist
ausreichend leistungsfähig. Die Stausituation könnte auch ohne zweite Rheinbrücke deutlich verbessert werden, wenn
ein Engpass vor Karlsruhe beseitigt würde. Untersuchungen zeigen, dass eine zweite Brücke sogar das Gegenteil
bewirken und den Stau weiter verschärfen würde. Da die zusätzliche Rheinbrücke überwiegend von regionalem Verkehr
genutzt würde, hat der Bundesrechnungshof Zweifel, ob der Bund diese finanzieren darf.


Vollständiger bericht des Bundesrechnungshofes:
https://www.bundesrechnungshof.de/de/ve ... ruhe-bauen

Autor:  Lynx1984 [ 5. November 2015, 15:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: 2. Rheinbrücke

Es gibt derzeit eine von Steffen Weiß initiierte Petition "Bau einer 2. Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe"
Link zur Petition.

Interessant ist es, dass RLP direkt hier ein Forum anbietet für eine Diskussion zu dem Thema.
Für Aufklärungsarbeit, dass 2 Brücken nun mal nach aktueller Planung nicht mehr als eine sind kann man sich hier beteiligen.

Autor:  Brückenbauer [ 30. November 2015, 13:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: 2. Rheinbrücke

Die Petition wird - im Rahmen der eher mäßigen Nutzung - der Petitionsseite des Bürgerbeauftragten RLP ein Erfolg, und somit noch einmal zeitgerecht ein weiteres deutliches Zeichen setzen.

Polizeigezählte 1.000 bzw. 1.800 Demonstranten bei den beiden (bisherigen) Demos auf der Brücke - trotz generell schwieriger Mobilisierung bei PRO-Demos, bei einer eigentlich demo-unerfahrenen Zielgruppe vs. "veranstaltergezählte" "300 Teilnehmer" über den Tag beim Anti-2.Rheinbrücken-Aktionstag sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

Bürgerdialog, Bürgerbeteiligung, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid. Gerne von Grünen & Co. geführte Begriffe, aber nicht dort, wo es eigenen Interessen zuwiderläuft.

Kombilösung? Verloren.
S21? Verloren.
Nordtangente? Ach nein, lieber nicht...

Wenn eines der Naturschützerhauptargumente außer der unbestätigten Knoblauchkrötensichtung gegen die 2. Brücke ist, dass ein spezielles Gutachten nicht berücksichtigt wurde, in dem ein Professor aus Stuttgart bei 2 Berufspendlern im Herbst 2008 64 Messfahrten durchgeführt hat, dann ist das wenig bis nichts. Im Herbst 2008, dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, Abbau von Überstunden, Auslaufen von Zeitarbeitsverträgen etc.
Genau im Herbst 2008 waren besonders wenige Fahrzeuge unterwegs. Bei 2 Fahrern ist alleine schon durch bewusstes oder unbewusstes Fahrverhalten eine Zeitveränderung herbeizuführen.
So ein Verfahren hält doch nicht mal simpelsten wissenschaftlichen Anforderungen stand.

Hat man bei der angeblichen Knoblauchkröte vielleicht versehentlich einen heranwachsenden nordamerikanischen Ochsenfrosch (invasiver Neophyt) aus einem der benachbarten Baggerseen "umgesetzt"?

Autor:  Lynx1984 [ 26. Januar 2016, 14:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: 2. Rheinbrücke

swr hat geschrieben:
Bienwald bei Berg in der Südpfalz Hat Landesbetrieb illegal Wald abgeholzt?
Der Landesbetrieb Mobilität hat offenbar einen Teil des Bienwalds abgeholzt. Damit hat die Behörde aber wohl gesetzeswidrig gehandelt - und hatte eigentlich ganz anderes im Sinn.
Nach Angaben des Forstamts Bienwald hat der Landesbetrieb etwa fünf Hektar Wald gerodet - und damit illegal gehandelt. Der Landesbetrieb Mobilität will eigenen Angaben zufolge im Bienwald insgesamt zehn Hektar Sandrasen und Weideland entwickeln - als Ausgleich für die geplante zweite Rheinbrücke bei Wörth.

Genehmigung fehlte
Der Landesbetrieb hatte dann nach Auskunft des Forstamts Bienwald einfach mit der Rodung begonnen - aber ohne die erforderliche Genehmigung der Forstbehörde. Die habe daraufhin veranlasst, dass die Rodung gestoppt wird. Problem: Die Bäume auf einem Gelände von etwa fünf Hektar seien da samt Wurzelwerk bereits weg gewesen. Das komme einem Kahlschlag gleich, so das Forstamt. Nach einem Ortstermin am Montag habe die Straßenbaubehörde aber angekündigt, jetzt nachzubessern: Laut Forstamt soll sie dafür sorgen, dass auf dem gerodeten Areal neue Bauminseln entstehen.


Quelle: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/mannheim/bienwald-bei-berg-in-der-suedpfalz-hat-landesbetrieb-illegal-wald-abgeholzt/-/id=1582/did=16853078/nid=1582/ddupux/index.html

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