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Wie soll es auf der Kriesgsstraße (zwischen Karlsstraße und Rüppurer Straße) weitergehen?
Alles nach Plan (Tunnel, Straßenbahn oben und optische Auffrischung) 33%  33%  [ 5 ]
Alles soll so bleiben wie es ist 0%  0%  [ 0 ]
Straßenbahn ohne optische Auffrischung und ohne Autotunnel (ähnlich wie es die Kombigegner mal vorschlugen) 20%  20%  [ 3 ]
Optische Auffrischung und Straßenbahn oben, aber KEIN Tunnel (Rückbau Unterführungen und Fahrspuren) 13%  13%  [ 2 ]
Optische Auffrischung aber OHNE Straßenbahn, dafür mehr verbleibende Kapazität auf der Kriegsstraße 13%  13%  [ 2 ]
Kriegsstraße zur FuZo/Fahrradstraße mit Straßenbahn 13%  13%  [ 2 ]
Warum fehlt meine Antwort? 0%  0%  [ 0 ]
Weiß nicht 7%  7%  [ 1 ]
Abstimmungen insgesamt : 15
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 Betreff des Beitrags: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 1. Mai 2011, 20:59 
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Bekanntermaßen gibt es ja neben der U-Strab noch einen anderen Tunnel, nämlich den Straßentunnel unter der Kriegsstraße. Dieser Tunnel ist ja eigendlich derzeit "nur" geplant, Planfeststllungsbeschlüsse usw. bestehen m.W. noch nicht?!
Daher wäre es m.E. durchaus an der Zeit mal darüber nachzudenken ob man denn diesen Tunnel überhaupt will.

Was ist eure Meinung dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 1. Mai 2011, 23:37 
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Aus der Ferne eine Kurzantwort:
Keine Planfeststellung, aber Bebauungsplan: gleichwertig geplant.
Finanzierung aber noch nicht ganz gesichert, sollte irgendwo auf meiner Webseite stehen.
Ein Tunnel manifestiert den hohen Autoanteil in der City, von daher wäre ich nicht böse, würde er scheitern (und die Bahn trotzdem kommen ;-) ) FÜr die Akzeptanz einer Bahn ist er aber evtl. nötig, sonst ist sie Dauer-Buhmann für alle Autostaus, bis sich das Problem durch 5,-€/l löst :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 2. Mai 2011, 09:25 
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Die Straßenbahnlinie *muss* kommen, andernfalls die Förderung für das gesamte Projekt Kombilösung kippt. Fraglich ist halt noch, ob für den Bau besagter Tramlinie auch ein Straßentunnel erforderlich ist, oder ob man das anders (billiger) hindengeln könnte. Wobei bis zum Entscheidungszeitpunkt das Kombibauwerk selbst schon weitgehend fertiggebaut sein sollte, und das ist das teuerste am Kriegsstraßentunnel...

Ich persönlich wäre gottfroh, wenn die Stadtautobahn verschwinden würde. Ohne Tunnel kriegt man das nicht hin, will man nicht die Straße für den Autoverkehr komplett sperren (wäre unrealistisch).


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 2. Mai 2011, 11:47 
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In Frankreich wird ja auch für Straßenbahnstrecken mal die eine oder andere Fahrspur weggenommen...
Von daher wäre eine Auffrischung ohne Tunnel m.E. durchaus realistisch.
Bei der aktuellen Planung des Tunnels taugt dieser ja eh fast nur um von der einen Seite der Stadt auf die andere zu gelangen. Das muss man aber nicht umbedingt durch die Kriegsstraße machen, die Südtangente, Adenauerring usw. würde es auch tun.

Da wegen der sich verändernten Mobilitätsgewohnheiten, vor allem in Städten, sich die MIV-Verkehrsleistung eh auf kurz oder lang verringern wird, wäre es m.E. eine Fehlinvestition noch einen teuren Straßentunnel zu buddeln.

Zudem ist es doch eigendlich das erklärte Ziel der Stadt innerörtliche Autofahrten nach möglichkeit zu vermeiden, dann muss man kucken wie man die Leute daran hintert mit den Auto zu fahren.
Dazu möchte ich mal die Gemeinde Houten (47.944 EW) in den Niederlanden ins Spiel bringen:
Dort ist die gesammte Stadt in kleine Viertel eingeteilt die untereinander nur durch Fuß- und Radwege verbundne sind, Autofahrer müssen immer über die Umgehungsstraßen fahren wenn sie das Viertel verlassen wollen. Ähnlich könnte man es ja auch in KA machen, bloß dass hier neben den Fuß- und radverbindungen natürlich die Stadt- und Straßenbahnen erhielten blieben. Mit der Ludwigs Erhard-Allee, den Ostring, der Ettlinger Straße, der Brauerstraße und der Kaiserallee stehen ja Leistungsfähige zubringer zur Südtangende zur verfügung. Man sollte nur versuchen den Verkehr zwischen diesen Straßen nach möglichkeit zu unterbinden, indem man die Verbinsungsstraßen kappt. Im Ost-West verkehr ginge das relativ einfach, man müsste neben der Kriegsstraße nur den Schlossplatztunnel, den Zirkel und die Hermann-Billing-Straße sperren.
Z.B. von der Oststadt nach Mühlburg ginge es dann nur noch über die Südtangende und nicht mehr durch die Kriegsstraße.

Dies würde den Autoverkehr in der Karlsruher Kernstadt stark eindämmen und die Lebensqualität steigern.
Und da ,am das Auto angeblich :roll: ja eh nur dazu braucht um dorthin zu kommen wo man zu Fuß, Rad und ÖV nicht hinkommt, wäre es doch auch kein Problem für die Autofahrer, für ihre Fahrten in/aus den Käffern nach Karlsruhe müssten sie schlimmstenfalls die Ausfahrt wechseln. 8)

Darum bin ich für die Radikallösung:
Sperrung der Kriegsstraße für den MIV.


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 Betreff des Beitrags: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 07:19 
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Mal ne blöde Frage zum Kriegsstraßentunnel : Wie lange bleibt der Richtung Kühlen Krug unter der Erde ? - Ich müsste ihn doch eigentlich konsequent bis zur Südtangente im Tunnel halten um dort hinten (Strecke der 5, 30er Zone) kein Verkehrschaos zu provozieren, oder ?
Wobei dort hinten echt wenig Platz ist für einen Straßentunnel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Bauchronik
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 10:29 
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Racher hat geschrieben:
Mal ne blöde Frage zum Kriegsstraßentunnel : Wie lange bleibt der Richtung Kühlen Krug unter der Erde ? -

Er geht bis dorthin, wo es eignetlich erst interessant würde:
Karlstor
Westlich davon wird kein Kieselstein bewegt ...
Es werden nur die kaum vorhandenen Anwohner östlich des Karlstorsvom Verkehr entlastet, nicht die zahlreicheren westlich davon
Racher hat geschrieben:
Ich müsste ihn doch eigentlich konsequent bis zur Südtangente im Tunnel halten um dort hinten (Strecke der 5, 30er Zone) kein Verkehrschaos zu provozieren, oder ?

Das ist halt typische Karlsruher Auto-Verkehrspolitik.
Auf der einen Seite immer mehr reinstopfen und auf der anderen Seite dann über das Chaos wundern ...
Unterm Mendelssohnplatz 'ne neue Unterführung bauen und dann wundern, dass es im Westen kollabiert ...
Fleißig von Osten her die Nordtangente bauen und wundern über den vielen Verkehr in Hagsfeld ...
Zu den 3 Rheinbrückenspuren noch zwei neue Rheinbrückenspuren bauen und wundern, dass bei Knielingen auf nur zwei Spuren noch mehr Stau ist (oder noch mehr Schleichverkehr in Knielingen, Hagsfeldisierungsozusagen) ...
In Grötzingen Tunnel bauen und wundern, dass in beghausen nix mehr geht ...
So sind sie, die Autoverkehrsfetischisten in der Politik. Die wissen schon ganz gut, wie man beim Bürger Druck aufbaut, dass er sich auch ja das sehnlichst wünscht, was die Autoverkehrsfetischisten haben wollen ...
Racher hat geschrieben:
Wobei dort hinten echt wenig Platz ist für einen Straßentunnel.

Nach meiner unmaßgeblichen Meinung würde eine Unterführung nur für die Fahrbeziehung Ost ---> Süd, also Kriegsstr. ---> Brauerstr. völlig ausreichen, so kommt man auch bestens zur Südtangente, Tunnel bis zum Kühlen Krug braucht keiner ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Bauchronik
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 12:00 
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Mueck hat geschrieben:
Das ist halt typische Karlsruher Auto-Verkehrspolitik.
Auf der einen Seite immer mehr reinstopfen und auf der anderen Seite dann über das Chaos wundern ...

Das ist aber kein spezielles Karlsruher Phänomen. ;-)
Woanders wird diese Taktik doch auch sehr erfolgreich betrieben.

Mueck hat geschrieben:
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung würde eine Unterführung nur für die Fahrbeziehung Ost ---> Süd, also Kriegsstr. ---> Brauerstr. völlig ausreichen, so kommt man auch bestens zur Südtangente, Tunnel bis zum Kühlen Krug braucht keiner ...

Aber auch dann bekommst du viel Verkehr in die City. Die Stadtautobahn wäre eigendlich perfekt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 17:39 
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Die Straba in der Kriegsstraße ist doch eh unnötig, eine Querstraße weiter hat man schon eine Strecke. Auserdem erschließt die ja eh keine neuen Haltestellen und verbessert allenfalls die Querverbindung Mendelsohnplatz-Ettlinger Tor-Karlstor. Frägt sich nur noch, wie viel Nachfrage auf der Relation überhaupt herscht.
Wir wissen ja eh alle, dass die Trasse nur dazu dient den Tunnel zu entlasten und Fähnrichs (entschuldigt die Ausdrucksweise) dämliche Schienen freie Kaiserstraße zu realisieren. Netztechnisch wäre der Zwischenstand nach Eröffnung der Straba Tunnel am besten, Tunnel und Strecke in der Kaiserstraße ohne Kriegstraße und oberirdische Strecke Ettlinger Straße. Dann könnte man die S-Bahnen in den Tunnel packen und weiterhin die Straba mit 3-4 Linien oben lassen. Wer braucht denn mehr? Andere Städte haben doch auch Trams in der Fußgängerzone (Mannheim) nur halt nicht ganz so viele und vor allem nicht die großen Mittelflurer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Bauchronik
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 19:57 
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glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung würde eine Unterführung nur für die Fahrbeziehung Ost ---> Süd, also Kriegsstr. ---> Brauerstr. völlig ausreichen, so kommt man auch bestens zur Südtangente, Tunnel bis zum Kühlen Krug braucht keiner ...

Aber auch dann bekommst du viel Verkehr in die City. Die Stadtautobahn wäre eigendlich perfekt...

Da ist der maßgebliche Sargnagel die zusätzliche Unterführung Mendelssohnplatz. Dann kommt's auf eine mehr auch nicht mehr drauf an ...
Aber eine Ost-West-Durchgangsverbindung würde es ja gerade nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Bauchronik
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 20:14 
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Mueck hat geschrieben:
glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung würde eine Unterführung nur für die Fahrbeziehung Ost ---> Süd, also Kriegsstr. ---> Brauerstr. völlig ausreichen, so kommt man auch bestens zur Südtangente, Tunnel bis zum Kühlen Krug braucht keiner ...

Aber auch dann bekommst du viel Verkehr in die City. Die Stadtautobahn wäre eigendlich perfekt...

Da ist der maßgebliche Sargnagel die zusätzliche Unterführung Mendelssohnplatz. Dann kommt's auf eine mehr auch nicht mehr drauf an ...
Aber eine Ost-West-Durchgangsverbindung würde es ja gerade nicht.


Na ja, für alles was über den Ostring, und vor allem die Kapellenstraße reinkommt könnte so eine Schnellstraße durchaus attraktiv sein um nach Westen zu kommen. Und was als nächstes kommt wenn dann die 8 Spuren aus den Osten mit den 6-10 (hoffentlich bleibt es bei 6) aus den Westen mit nur 4 Spuren verbunden werden ist ja wohl kar, es wird noch mehr nach der Nordtangente geschrien weil man durch den Ausbau mit den Induzierten Verkehr wieder mehr Staus erzeugt hat.
- > Also weiterhin: Kein MIV mehr über die mittlere Kriegsstraße


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 20:20 
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MrEnglish hat geschrieben:
Die Straba in der Kriegsstraße ist doch eh unnötig, eine Querstraße weiter hat man schon eine Strecke. Auserdem erschließt die ja eh keine neuen Haltestellen und verbessert allenfalls die Querverbindung Mendelsohnplatz-Ettlinger Tor-Karlstor. Frägt sich nur noch, wie viel Nachfrage auf der Relation überhaupt herscht.

Im Westen ist die alte Trasse ganz schön weit weg von der Kriegsstr., wäre ein ziemliches Gegurke da hinten rum.
Sollte der Autotunnel samt Unterführung Mendelssohnplatz doch noch scheitern (steht ja noch unter Vorbehalt), würde m.E. auch der Abschnitt Karlstor - Ettlinger Tor reichen. Da wäre auch ohne Autotunnel genug Platz.

MrEnglish hat geschrieben:
Wir wissen ja eh alle, dass die Trasse nur dazu dient den Tunnel zu entlasten und Fähnrichs (entschuldigt die Ausdrucksweise) dämliche Schienen freie Kaiserstraße zu realisieren.

Wenn man sich das Netz der Kombilösung für 2019 genauer anguckt,
http://city2015.cousin.de/Kombiloesung_Mitfall.pdf
wird man feststellen, dass die 2016 verbleibenden Linien 3/4-Kringel überall hingelegt werden, nur nicht in die Kriegsstr. Aus dem 3/4-Kringel Wald-Hbf-Nord wird eine 4-Direttissima Wald-Nord und ein 3-U Wald-Hbf-...
Die Linien auf der Kriegsstr. reduzieren teilweise etwas die Nachteile (Rüppurrer Str - Kriegsstr - Euro als Ersatz für wegfallende 3er Verbindung, das aber auch nur in der HVZ) plus einer Linie, die an Freund und Feind vorbeifährt.

Dem Gemeinderat wurde übrigens bei der Entscheidung, ob Kriegsstr. oder U-Strab zuerst, auch eine Untervariante von U-Strab zuerst vorgelegt, bei dem man schon 2016 die Fuzo bahnfrei kriegen würde!

MrEnglish hat geschrieben:
Netztechnisch wäre der Zwischenstand nach Eröffnung der Straba Tunnel am besten, Tunnel und Strecke in der Kaiserstraße ohne Kriegstraße und oberirdische Strecke Ettlinger Straße.

Mit Eröffnung U-Strab 2016 ist schon die oberirdische Strecke Ettlinger Straße Geschichte!
Das netztechnische Optimum muss man also vor 2016 suchen ...

MrEnglish hat geschrieben:
Dann könnte man die S-Bahnen in den Tunnel packen und weiterhin die Straba mit 3-4 Linien oben lassen. Wer braucht denn mehr? Andere Städte haben doch auch Trams in der Fußgängerzone (Mannheim) nur halt nicht ganz so viele und vor allem nicht die großen Mittelflurer.

Durchaus auch so viele. 2002 habe ich mal nachgezählt und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, hatte Straßburg eine sehr ähnliche Belastung und ich meine Basel auch und Mannheim lag nur sehr knapp unter unserer.
Des Rätsels Lösung dürfte wirklich die Größe sein, evtl. auch nur die scheinbare Größe, weil die Hochflur-Stadtbahnen die Fenster so hoch haben, dass normale Menschen nicht durchgucken können, weswegen sie als Wand erscheinen. Und die Länge. Ersteres erledigt sich eh, weil mit der U-Strab auch neue Bahnen kommen, dann Nieder- oder Mittelflur, letzteres hätte man anders lösen können (2. Rampe am Hbf etc.)

Meine Vermutung ist, dass man ab 2016 feststellen wird, dass der Tunnel jetzt schon aus allen Nähten kracht und nie nicht eine weitere Linie 2019 reinpasst. Dann Daumen drücken, dass niemand die alte Untervariante wiederfindet, sondern 3/4 einfach drin bleiben ... Das werden drei Jahre, wo wir die "Ach-ist-ja-alles-gar-nicht-mehr-so-schlimm"-Gebetsmühle kräftig drehen müssen .... Ommmmmm ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 20:44 
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Mueck hat geschrieben:
2002 habe ich mal nachgezählt und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, hatte Straßburg eine sehr ähnliche Belastung

Da hatte Straßburg pro Stammstrecke ja nur 2 Linien a 5min = 2,5min Takt. Jetzt ist auf der neueren Stammstrecke (die ohne Tunnel) noch eine Linie dazugekommen, aber sonst?

Mueck hat geschrieben:
und ich meine Basel auch und Mannheim lag nur sehr knapp unter unserer.

In Baswel fährt schon sehr viel, richtig, aber ich bin mir jetzt über die Taktung nicht ganz sicher, ich glaub alle 7,5min?
In mannheim fahren auf der B-FuZo nur 5 Linien, auf der A-FuZo gar nur 4, und meistens mit 30m bahnen, manchmal mit 40m und ganz ganz selten mal eine 60m, wobei der 60m Bahnen erst seit einiger Zeit durch die A-FuZo fahren?

Mueck hat geschrieben:
Und die Länge.

Ich habe noch keine Lösung gesehen wie die Länge effektiv reduziert werden konnte ;-)

Mueck hat geschrieben:
Dann Daumen drücken, dass niemand die alte Untervariante wiederfindet,

Welche Untervariante?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 21:12 
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Mueck hat geschrieben:
Die Linien auf der Kriegsstr. reduzieren teilweise etwas die Nachteile (Rüppurrer Str - Kriegsstr - Euro als Ersatz für wegfallende 3er Verbindung, das aber auch nur in der HVZ) plus einer Linie, die an Freund und Feind vorbeifährt.
Nicht HVZ + Ladenöffnungszeiten (also wenn im 10-min-Takt gefahren wird), wie es in den Plänen auch drin steht?
Bei den jetzigen Umleitungen hat man sich im Flyer auch etwas ungeschickt ausgedrückt, nämlich "die Tramlinie 8 [verkehrt] in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt", gemeint ist aber allgemein der Zeitraum des 10-Min-Takts, also auch Samstags tagsüber. Auf der Internetseite hat man es inzwischen korrigiert, da steht jetzt "werktags tagsüber".

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The sound of a hundred thousand people saying Wop™ is the registered trademark of the Krikkit Cola Corporation.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. Juli 2011, 22:01 
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Mueck hat geschrieben:
MrEnglish hat geschrieben:
Netztechnisch wäre der Zwischenstand nach Eröffnung der Straba Tunnel am besten, Tunnel und Strecke in der Kaiserstraße ohne Kriegstraße und oberirdische Strecke Ettlinger Straße.

Mit Eröffnung U-Strab 2016 ist schon die oberirdische Strecke Ettlinger Straße Geschichte!
Das netztechnische Optimum muss man also vor 2016 suchen ...


Nein, ich meine genau die Situation, ohne Kriegsstraße und ohne Ettlinger Straße Oben. Man muss ja nicht gleich übertreiben, und da wir mit 3 Südabzweigen gesegnet sind wäre eine zusätzliche oberirdische Strecke dort übertrieben. Die Einschränkungen die dadurch entstehen halten sich ja in Grenzen. Nur die 5 Müsste man gegenüber heute leider um die Stadt herum führen.
Knackpunkt in Karlsruhe sind aber schon die Zweisytemer, die stören deutlich mehr wie die Trams. Deswegen find ich den Tunnel ja auch notwendig. Kann ja niemand ernsthaft fordern die S-Bahn wieder aus der Stadt raus zu nehmen, der Zug ist abgefahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung - Straßentunnel
BeitragVerfasst: 13. August 2011, 17:21 
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Am 22. August veranstalten die freien Wähler um 19:30 eine Info-Veranstaltung im K. über den Kriegsstraßen Tunnel.

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/ ... 066,685580


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