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 Betreff des Beitrags: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 30. März 2009, 19:48 
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30.03.2009
"Runderneuerung“ des Hauptbahnhofs in Landau

(red) Mit der geplanten, umfassenden Modernisierung des Hauptbahnhofes Landau, beginnend in der zweiten Jahreshälfte diesen Jahres, wird der Startschuss für umfangreiche Verbesserungen des Schienenverkehrsangebotes im Raum Landau gegeben. Ergänzend hierzu wird ab den Fahrplanwechseln im Dezember 2009 und 2010 das eingesetzte Fahrzeugmaterial grundlegend „runderneuert“ sowie ab Ende 2010 im Hauptbahnhof Landau ein attraktives Kundenzentrum eingerichtet werden,“ so Michael Heilmann, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

So werden bereits ab Dezember diesen Jahres die Zugleistungen des Regional-Expresses Neustadt — Landau — Karlsruhe durch moderne, niederflurige Dieseltriebwagen gefahren, so dass bei diesen Zügen an allen bereits modernisierten Stationen, d.h. demnächst auch in Landau Hbf., ein ebenerdiger Ein- und Ausstieg möglich ist. Gleichzeitig werden ab diesem Zeitpunkt die Kapazitäten von vier Zügen im Berufsverkehr um ca. 90 Sitzplätze erweitert, um der ständig steigenden Fahrgastnachfrage gerecht zu werden. Konnten im Jahr 2003 an Werktagen in Landau 6.700 Ein- und Aussteiger gezählt werden, so waren es im Jahr 2006 bereits 7.500 Reisende. Heute frequentieren über 8000 Bahnkunden werktäglich den Landauer Hauptbahnhof.

Weiter verbessert werden die Angebote des Rheinland-Pfalz-Taktes dann in einem zweiten Schritt ab Dezember 2010. Ab diesem Zeitpunkt werden als Resultat der europaweiten Ausschreibung der Schienenpersonennahverkehrsleistungen im so genannten „Südpfalznetz“ (Bahnlinien Neustadt — Landau — Karlsruhe, Landau — Pirmasens, Winden — Wissembourg und Wörth — Lauterbourg) nur noch niederflurige Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die die heute z. T. schon über 20 Jahre alten Dieseltriebwagen der Baureihe VT 628/928 ablösen werden. Dies ist eine Entwicklung, die insbesondere für mobilitätsbehinderte Fahrgäste von großer Wichtigkeit ist. Darüber hinaus werden diese Fahrzeuge ein großes Mehrzweckabteil aufweisen, das eine deutlich erhöhte Fahrradmitnahme ermöglicht, als dies heute der Fall ist. Dies ist insbesondere aus touristischen Gesichtspunkten von erheblicher Bedeutung (z.B. Event „autofreie Weinstraße“).

Gleichzeitig wird auf Initiative des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, innerhalb des Hauptbahnhofes Landau, ein zeitgemäßes Kundenzentrum entstehen, das im Gegensatz zu heute wieder an allen Tagen der Woche geöffnet sein wird. Die derzeit wenig kundenfreundliche Situation eines traditionellen Fahrkartenschalters wird dann durch offene, transparente und kommunikative Lösungen ersetzt werden.

Der dritte Zeitpunkt, an dem die Zugangebote für die Landauer Bürger attraktiviert werden, ist dann der Dezember 2011. Ab diesem Datum werden dann im Berufsverkehr umsteigefreie Verbindungen in der Relation Pirmasens — Annweiler — Landau — Karlsruhe Hbf (bzw. Gegenrichtung) angeboten werden. „Hiervon wird auch die Stadt Landau — über den an der Queichtalbahn gelegenen Haltepunkt Landau-West— profitieren“, so Heilmann abschließend.


Quelle: http://www.kvv.de/kvv/aktuelles/714_2009_03_30.php?navid=2

Zitat:
So werden bereits ab Dezember diesen Jahres die Zugleistungen des Regional-Expresses Neustadt — Landau — Karlsruhe durch moderne, niederflurige Dieseltriebwagen gefahren, so dass bei diesen Zügen an allen bereits modernisierten Stationen, d.h. demnächst auch in Landau Hbf., ein ebenerdiger Ein- und Ausstieg möglich ist.

Da stimmt aber so nicht. In Neustadt ist ja ein 76cm hoher Bahnsteig.

Ach ja: Dann soll man mal endlich in pfälzer Bahnhof umbauen. Denn was nutzt die barrierefreiheit in der Pfalz wenn wir in Karlsruhe dann über Treppen muss.


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BeitragVerfasst: 21. April 2009, 18:27 
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Ich habe noch mal 2 interessante PMs auf der Seite des Rheinland-Pfalz-Taktes gefunden:

Zitat:
30.03.09
Rheinland-Pfalz-Takt in Landau wird „Zug um Zug“ verbessert
Rubrik: ZSPNV Süd, VRN, KVV

„Mit der geplanten, umfassenden Modernisierung des Hauptbahnhofes Landau, beginnend in der zweiten Jahreshälfte diesen Jahres, wird der Startschuss für umfangreiche Verbesserungen des Schienenverkehrsangebotes im Raum Landau gegeben. Ergänzend hierzu wird ab den Fahrplanwechseln im Dezember 2009 und 2010 das eingesetzte Fahrzeugmaterial grundlegend „runderneuert“ sowie ab Ende 2010 im Hauptbahnhof Landau ein attraktives Kundenzentrum eingerichtet werden,“ so Michael Heilmann, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

Mehr Kapazität im Berufsverkehr


So werden bereits ab Dezember diesen Jahres die Zugleistungen des Regional-Expresses Neustadt — Landau — Karlsruhe durch moderne, niederflurige Dieseltriebwagen gefahren, so dass bei diesen Zügen an allen bereits modernisierten Stationen, d.h. demnächst auch in Landau Hbf., ein ebenerdiger Ein- und Ausstieg möglich ist. Gleichzeitig werden ab diesem Zeitpunkt die Kapazitäten von vier Zügen im Berufsverkehr um ca. 90 Sitzplätze erweitert, um der ständig steigenden Fahrgastnachfrage gerecht zu werden.

Konnten im Jahr 2003 an Werktagen in Landau 6.700 Ein- und Aussteiger gezählt werden, so waren es im Jahr 2006 bereits 7.500 Reisende. Heute frequentieren über 8000 Bahnkunden werktäglich den Landauer Hauptbahnhof.

Mehr Fahrzeugkomfort, Verbesserung der Fahrradmitnahme

Weiter verbessert werden die Angebote des Rheinland-Pfalz-Taktes dann in einem zweiten Schritt ab Dezember 2010. Ab diesem Zeitpunkt werden als Resultat der europaweiten Ausschreibung der Schienenpersonennahverkehrsleistungen im so genannten „Südpfalznetz“ (Bahnlinien Neustadt — Landau — Karlsruhe, Landau — Pirmasens, Winden — Wissembourg und Wörth — Lauterbourg) nur noch niederflurige Fahrzeuge zum Einsatz kommen, die die heute z. T. schon über 20 Jahre alten Dieseltriebwagen der Baureihe VT 628/928 ablösen werden. Dies ist eine Entwicklung, die insbesondere für mobilitätsbehinderte Fahrgäste von großer Wichtigkeit ist.

Darüber hinaus werden diese Fahrzeuge ein großes Mehrzweckabteil aufweisen, das eine deutlich erhöhte Fahrradmitnahme ermöglicht, als dies heute der Fall ist. Dies ist insbesondere aus touristischen Gesichtspunkten von erheblicher Bedeutung (z.B. Event „autofreie Weinstraße“).

Neues Kundenzentrum im Hauptbahnhof

Gleichzeitig wird auf Initiative des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, innerhalb des Hauptbahnhofes Landau, ein zeitgemäßes Kundenzentrum entstehen, das im Gegensatz zu heute wieder an allen Tagen der Woche geöffnet sein wird.

Die derzeit wenig kundenfreundliche Situation eines traditionellen Fahrkartenschalters wird dann durch offene, transparente und kommunikative Lösungen ersetzt werden.

Umsteigefreie Verbindungen aus dem Queichtal nach Karlsruhe

Der dritte Zeitpunkt, an dem die Zugangebote für die Landauer Bürger attraktiviert werden, ist dann der Dezember 2011. Ab diesem Datum werden dann im Berufsverkehr umsteigefreie Verbindungen in der Relation Pirmasens — Annweiler — Landau — Karlsruhe Hbf (bzw. Gegenrichtung) angeboten werden.

„Hiervon wird auch die Stadt Landau — über den an der Queichtalbahn gelegenen Haltepunkt Landau-West— profitieren“, so Heilmann abschließend.


Quelle: [url=http://www.der-takt.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=97250&tx_ttnews[backPid]=52&cHash=cf6d09d703]http://www.der-takt.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=97250&tx_ttnews[backPid]=52&cHash=cf6d09d703[/url]


Zitat:
30.03.09
Landau - Verkehrsdrehscheibe der Südpfalz
Rubrik: VRN, KVV, ZSPNV Süd

„Der Landauer Hauptbahnhof mit seinem Busbahnhof ist für den gesamten Bereich der Südpfalz eine wichtige Verkehrsdrehscheibe, die in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird“, so Werner Schreiner, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN GmbH) aus Anlass der Präsentation der Pläne für den Bahnhof und das Bahnhofsumfeld.

Die Veranstaltung fand im zukünftigen Landauer Stadtarchiv statt, das im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsbereichs im ehemaligen Postgebäude direkt beim Landauer Hauptbahnhof eingerichtet wird. Gäste können so in Zukunft nicht nur zu Ausstellungen problemlos anreisen.

Gemeinsam mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV-Süd), der im Rahmen seiner Ausschreibungen der Verkehrsleistungen in der Südpfalz ab Dezember 2010 den Schienenverkehr weiter voranbringen will, wird sich der VRN gemeinsam mit der Stadt Landau und dem Landkreis Südliche Weinstrasse bemühen, die Bus- und Ruftaxiverkehre noch besser untereinander zu vernetzen. Dies stellt eine große Herausforderung dar, sind doch die Buslinien derzeit schon in Weißenburg/Wissembourg und Bad Bergzabern und zukünftig (ab 2010) auch in Albersweiler, Annweiler und Landau noch intensiver mit der Schiene verknüpft.

Derzeit ist der Landauer Hauptbahnhof durch 10 Bus- und 8 Ruftaxilinien mit dem Umland verknüpft. Rund 20.000 Fahrgäste nutzen montags bis freitags diese Busangebote, wobei Fahrten zur Ausbildung und zur Arbeit den wesentlichen Anteil der Fahrten darstellen. Rund 10 Prozent der Fahrgäste nutzen in Landau die Möglichkeit vom Bus auf den Zug oder umgekehrt umzusteigen, etwa 7 Prozent der Fahrgäste steigen zwischen den verschiedenen Buslinien um. Die Zahl der Umsteiger von Bus zu Bus am Landauer Hauptbahnhof gibt jedoch nur einen Teilausschnitt der Fahrgastzahlen beim Umstieg von Bus zu Bus wieder, da im Stadtbereich noch weitere Möglichkeiten zum Umstieg zwischen den verschiedenen Buslinien bestehen.

Die Ruftaxis verkehren in den Tagesrandlagen zum Teil im 30-Minuten-Takt und sind aufeinander abgestimmt. Soweit möglich, soll hier ab 2010 ebenfalls noch eine bessere Vernetzung mit den Zügen des Rheinland-Pfalz-Taktes erfolgen.

Neben dem Verkaufszentrum der DB AG betreibt der Regionalbusverkehr Südwest direkt neben dem Hauptbahnhof noch ein Informationszentrum, in dem auch alle Fahrausweise des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) erworben werden können.

„Kundeninformation ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen ÖPNV“, so VRN-Geschäftsführer Werner Schreiner. Der VRN will daher in Gesprächen mit dem ZSPNV-Süd, der Stadt und der DB-Tochter „Station & Service“ für abgestimmte Informationen auf den Bahnsteigen und im Busbahnhof werben, damit die Kunden problemlos über den Reiseverlauf informiert sind. Gleiches gilt für die Schaffung möglichst barrierefreier Zugänge zu den einzelnen Verkehrsmitteln.

Wenn dann in den kommenden Jahren (2013) die Busverkehre im Raum Landau in den Wettbewerb gehen, werden wir uns gemeinsam mit Stadt und Landkreis bemühen, die Angebote noch weiter zu verbessern und auch das Qualitätsmanagement dazu ausbauen. Erste Gespräche wurden diesbezüglich mit den Aufgabenträgern bereits geführt.

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) freut sich, dass das Land Rheinland-Pfalz die Maßnahmen für den ÖPNV fördert, und die Stadt Landau zusammen mit der DB AG die Umgestaltungsmaßnahmen, Neugestaltung der Bahnsteige des Landauer Hauptbahnhofes und des Bahnhofsumfeldes inklusive des Omnibusbahnhofes, in Angriff nimmt. Mit der heutigen Veranstaltung ist der Startschuss für eine langfristige Entwicklung gegeben.

Der VRN hofft, dass die Bauherren von dem verschont bleiben, was den Pfälzischen Eisenbahnen in den Jahren 1897 bis 1899 „zu schaffen“ machte: Nach den ersten Planungen beliefen sich dort die Kosten für den Umbau des Landauer Hauptbahnhofes auf 292.000 Mark, nach Detailuntersuchungen mussten dann rund 1,2 Mio. Mark im Budget der Pfälzischen Bahnen veranschlagt werden.

Der Unterschied zu heute: Die Bahn war zwar damals auch schon „Privat“ hat aber nach „meiner derzeitigen Aktenkenntnis“ so der VRN Geschäftsführer, das ganze Vorhaben finanziell allein gestemmt. Mag sein, dass wir im neuen Stadtarchiv vielleicht eines Tages noch etwas anderes zu Tage fördern. Doch unabhängig davon, „die Landauer Bahnhöfe könnten durchaus auch einmal Thema einer historischen wissenschaftlichen Untersuchung sein“, so die Meinung von Geschäftsführer Werner Schreiner, der sich in seiner Freizeit viel mit der Bahnhistorie befasst.


Quelle: [url=http://www.der-takt.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=97251&tx_ttnews[backPid]=52&no_cache=1]http://www.der-takt.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=97251&tx_ttnews[backPid]=52&no_cache=1[/url]


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2009, 13:42 
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Hier noch mal eine bestansdaufnahme des Landauer HBFs vor der modernisierung:
Der Bahnsteigbereich
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der Abgang zur unterführung
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auch in der unterführung siehts nicht viel besser aus
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Das Bahnhofsgebäude
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Der ZOB
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Die Unterführung vor den Bahnhof
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Und zum schluss das schönste am Bahnhof:
Der Hintereingang.
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Man sieht also, der Landauer HBF hat eine Sanierung bitter nötig...


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BeitragVerfasst: 25. Juni 2009, 18:21 
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Neben den Bahnhofsumbau wird in Landau auch ein ESTW eingerichtet.

Mehr Infos auf DSO: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?3,4324039


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BeitragVerfasst: 12. August 2009, 19:53 
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Mehr infos zum ESTW:

Zitat:
Zwischen Neustadt und Winden werden künftig die Weichen durch Mausklicks gesteuert

Bahn investiert über 10 Millionen Euro in modernste Technik / Bauarbeiten für Elektronisches Stellwerk Landau gehen an den Start


(Frankfurt am Main, 12. August 2009) 10,6 Millionen Euro investiert die Bahn in Landau in modernste Stellwerkstechnik. An den Bahnhöfen Landau, Edenkoben und Godramstein stellten Kräne die Modulgebäude für die Technik des künftigen elektronischen Stellwerk (ESTW) auf.

"Schon bald werden unsere Mitarbeiter an einem hochmodernen Arbeitsplatz ihre Tätigkeit ausüben können", freut sich Oliver Jeck, Bezirksleiter Betrieb, DB Netz Neustadt. Wenn in Zukunft die Fahrdienstleiter im neuen ESTW Landau ihren Dienst beginnen, hat über Nacht ein technischer Zeitsprung von einem dreiviertel Jahrhundert stattgefunden. Ein Fahrdienstleiter überwacht auf mehreren Computermonitoren den Zugverkehr. Alle wichtigen Informationen wie Fahrpläne, Zustand und Einstellung der Fahrstraßen und Weichen sind auf den Monitoren übersichtlich angeordnet. Das ESTW erkennt anhand der Zugnummer das Ziel eines Zuges und stellt die Weichen vollautomatisch. Eingreifen müssen die Bahnmitarbeiter nur bei Störungen und dann nur per Mausklick.

Die Arbeiten für das ESTW Landau sind umfangreich. Neben dem laufenden Bahnbetrieb werden 100 Kilometer Kabel und 15 Kilometer Kabelkanäle neu verlegt sowie 21 neue Weichenantriebe installiert und verkabelt. 45 neue Signale des ESTW werden in Betrieb genommen. 47 alte Signale, alte Gleisfreimeldergehäuse und Gleismagnete werden abgebaut. Die bestehenden fünf Stellwerke in Landau, Edenkoben und Godramstein werden zum Teil nach über 70 Jahren Betriebszeit bei Inbetriebnahme des neuen ESTW Landau ihren Dienst einstellen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher


Quelle: http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/hrps/hrps20090812.html


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BeitragVerfasst: 19. Oktober 2009, 19:35 
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Zitat:
Startsignal für den Umbau des Bahnhof Landau gegeben
Bahnhof wird behindertengerecht / Bahnsteigdächer und Unterführung werden saniert / 5,6 Millionen Euro Gesamtinvestition bis Mitte 2011


(Frankfurt am Main, 10. Oktober 2009) Ministerpräsident Kurt Beck gab heute zusammen mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer, dem Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Werner Schreiner, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar, dem Konzerbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Udo Wagner, und der Leiterin des Regionalbereiches Mitte der DB Station&Service AG, Susanne Kosinsky, das Startsignal für den Umbau des Hauptbahnhofes Landau.

Im Zuge der Baumaßnahme werden der Bahnsteig 1 auf einer Länge von 160 Metern sowie die Bahnsteige 2 und 3 auf je 210 Metern Länge auf 55 Zentimeter erhöht. Die nicht mehr benötigten Bahnsteiglängen wurden bereits im Dezember 2008 zurückgebaut. Damit mobilitätseingeschränkte Reisende die Bahnsteige erreichen können, werden drei Personenaufzüge mit 1,6 x 2,1 Meter breiten Kabinen an die Personenunterführung angeschlossen.

Darüber hinaus werden die vorhandenen Bahnsteigdächer saniert und mit neuen Dachbelägen versehen. Fußboden, Decke und Wände der Unterführung werden ebenfalls saniert. Die Bahnsteigausstattung, die gesamte Beleuchtung und Beschilderung sowie die Beschallung werden erneuert und neue Zugzielanzeiger installiert. Auf Bahnsteig 1 wird eine überdachte Fahrradabstellanlage errichtet.

Gemeinsam investieren Bund, Land, Kommune und Bahn 5,6 Millionen Euro in den Umbau. Die Arbeiten sollen Ende des Monats beginnen und bis Mitte 2011 abgeschlossen werden.

Der Hauptbahnhof Landau wird täglich von 5.800 Ein- und Aussteigern genutzt. Als Knotenbahnhof ist er wichtiger Teil des Programms "Südpfalz 2010", welches den Öffentlichen Personennahverkehr in der Region attraktiver gestalten soll. Die Sanierung des Bahnhofs ist Bestandteil der Stadtsanierung, zu der auch die Neugestaltung des Vorplatzes gehört.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher


Quelle: http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/hrps/hrps20091010.html


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2010, 16:57 
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seit einiger Zeit existiert ein Zwischenzustand in Landau:

Die langen RE -> Karlsruhe fahren über Gleis 1 halb im modernisierten, halb im alten Teil, und dafür eine Minute früher in Neustadt los
Der Bahnsteig 2/3 dient in der modernisierten Variante ohne Dach den einzelnen 642 + 628 nach Karlsruhe und ins Queichtal. Der Rest wird gerade neu gebaut incl. dem Aufzugsschacht.
4/5 ist noch weitgehend unverändert für den Verkehr -> Neustadt und einzelne RB ins Queichtal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 29. September 2012, 10:12 
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glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Bis dahin geht der KVV-Plan für Mobilitätseingeschränkte und nach dem müsste der auch 55 cm haben ...


Du weißt doch genau dass man sich darauf nicht umbedingt verlassen kann ;-)


*seufz* ;-)

Apropos KVV-Rolliplan ...
Landau Hbf sollte inzwischen fertig sein mit funktionierenden Aufzügen ... Die Bahnsteige sind alles 55er?

Hat auch Winden Aufzüge bekommen? Weil für Winden hat der Plan auch ein blaues Symbol, d.h. alles erreichbar ohne Hilfe ... Habe ich aber noch nix von gehört, dass es dort welche gäbe ...
Wenn ich das richtig sehe, soll man ab Mozartstraße mit den neuen Bahnen nun auch einiges in der Pfalz ohne Hilfen erreichen können?

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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 29. September 2012, 13:54 
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Mueck hat geschrieben:
Landau Hbf sollte inzwischen fertig sein mit funktionierenden Aufzügen ... Die Bahnsteige sind alles 55er?

Ich war schon lang nicht mehr dort, aber da waren die aufzüge schon drinnen. Inzwischen sollten die gehen. Und jedes Gleis hat 55er bekommen.

Mueck hat geschrieben:
Hat auch Winden Aufzüge bekommen? Weil für Winden hat der Plan auch ein blaues Symbol, d.h. alles erreichbar ohne Hilfe ... Habe ich aber noch nix von gehört, dass es dort welche gäbe ...

Doch, da gibt es seit ein paar Jahren Aufzüge und überall 55er.

Mueck hat geschrieben:
Wenn ich das richtig sehe, soll man ab Mozartstraße mit den neuen Bahnen nun auch einiges in der Pfalz ohne Hilfen erreichen können?

Ja, richtig.
Zwischen Schweighofen (Strecke nach Wissenbourg) und Winden und auch zwischen Winden und Bad Bergzabern ist glaub ich alles auf 55. Nördlich von Winden sind auch mehrere Stationen auf 55 hochgesetzt, aber nicht alle. Neustadt hat 76er.
Ein Inselbetrieb ist noch die Strecke nach Lauterbourg wo alle Zwischenhalte 55cm haben, aber keiner der Umsteigebahnhöfe.
Und nach Pirmasens via kommt man auch, sowie zu einigen Zwischenhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2012, 08:59 
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Landau: Die Aufzüge funktionieren seit ein paar Wochen, nachdem sie über ein Jahr zwar eingebaut, aber betriebsunfähig waren. Warum war nicht rauszukriegen! Derzeit wird noch der Busbahnhof gebaut und an jedem Treppenabgang ist eine hölzerne Taubensitzstange installiert mit baumarktartigem Beleuchtungskörper.
ich beobachte die weiterhin trippelden Fortschritte.
Der Einstieg auf 55er Höhe und der Umstieg Queichtal<>KA sind perfekt. Auch die "Flügelungs"signale funktionieren.

barrierefreies Reisen KA-NW ist möglich, im Pfälzer Bf. (Gleis 101/2) ist der Aufzug installiert, die erste Tür des Desiro ist einrollbar, ansonsten verfügen die Züge über eine mitgeführte Anlege-Rampe.
in Neustadt zum Ausstieg auf den 76er Bahnsteig ist diese auch innen nutzbar, aber es gibt auch einen recht fitten Service, der von dem IC-Bahnsteig rüberkommen kann. vorher Bescheid sagen z.B. bei der Bahnhofsmission in KA bei der Abfahrt ist hilfreich.

ansonsten soll jetzt 2013 der Umbau von Wörth beginnen, und angeblich noch zum Fahrplanwechsel der Haltepunkt NW-Süd gebaut werden ( da sollte man vielleicht mal die avg beauftragen mit :lol: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2012, 16:33 
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jockeli hat geschrieben:
Landau: Die Aufzüge funktionieren seit ein paar Wochen,

Ah, wunderbar

jockeli hat geschrieben:
und an jedem Treppenabgang ist eine hölzerne Taubensitzstange installiert

Wie praktisch für das geliebte Federvieh ...

jockeli hat geschrieben:
mit baumarktartigem Beleuchtungskörper.
Das klingt nicht nach Endzustand ;-)

jockeli hat geschrieben:
barrierefreies Reisen KA-NW ist möglich, im Pfälzer Bf. (Gleis 101/2) ist der Aufzug installiert, die erste Tür des Desiro ist einrollbar,

Nachdem es meinem Fuß langsam besser geht und Radeln schon wieder geht (großeSpaziergänge sind noch nix ...), habe ich mir das im Pfälzer Bf des Hbf und an der Mozartstr. mal angeschaut.

Erste Tür vermutlich deswegen, weil die alten Bahnsteige dort leicht ansteigend sind?! ... also am Prellbock noch keine 76 cm haben?
Haben die RE das Rolliabteil an diesem Ende? War gerade keiner da ... ;-)

jockeli hat geschrieben:
ansonsten verfügen die Züge über eine mitgeführte Anlege-Rampe.

DIe RB's haben auch eine?
An der Mozartstr. war's gut zu sehen, dass zwar die Höhen zusammen passen, aber der Spalt ist mangels ausfahrbarer Stufen (die hatte nur feste für tiefe Bahnsteige) schon deutlich ... Ohne Hilfen dürfte es für viele knifflig sein ...

jockeli hat geschrieben:
ansonsten soll jetzt 2013 der Umbau von Wörth beginnen,

Ahja ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 5. Oktober 2012, 19:44 
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genau, wegen ansteigendem Bahnsteig und ja, meist sind die Desiros genauso gereiht.
die Talente(RB) sind noch jünger und haben die Rampen erst recht. waren halt billiger als Siemens, also weniger Schiebetritt :-?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 9. Oktober 2012, 22:20 
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jockeli hat geschrieben:
ansonsten verfügen die Züge über eine mitgeführte Anlege-Rampe.

Werden die durch das mitfahrende Personal bedient, so wie es auf dem PDF-Plan für die VRN-S5/S51 durch den Lokführer versprochen wird? Oder nur mit telefon. Voranmeldung?

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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2012, 07:23 
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bei den S-Bahnen habe ich das schon genauso wie im pdf beschrieben erlebt. insbesondere bei 425 mit Stufe.

bei den "Pfalzbahnen" habe ich noch kaum Rollifahrer gesichtet. wenn, dann leichte Handfahrer, die selber zurecht kommen; aber das Fach im Fahrzeug für Rampen ist vorhanden. und außerhalb von NW und KA gibt es keine echte Alternative zum Tfz-Personal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erneuerung Landau HBF
BeitragVerfasst: 23. Oktober 2012, 21:40 
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jockeli hat geschrieben:
bei den S-Bahnen habe ich das schon genauso wie im pdf beschrieben erlebt. insbesondere bei 425 mit Stufe.

Wobei man den Hinweis bzgl. Warten an der Fahrzeugspitze schon beachten sollte. Sonst mault der Tf :-?
(die meisten Tf sind erstaunlich schnell mit den Rampen, ich habs durchaus schon öfters erlebt, dass eine Anlegerampe 60 Sekunden nach Halt wieder verstaut war)

Die Überfahrhilfe bei der S-Bahn Rhein-Neckar (sowohl Anlegerampen bei 425.2/425.4 "ohne Stufe" als auch Klapprampensysteme bei 425.0/425.1 "mit Stufe") wird übrigens grundsätzlich ausschließlich durch das Tfz-Personal bedient - auch an Bahnhöfen an denen entsprechendes Personal vor Ort vorhanden ist, und wenn der Rollstuhlfahrer durch Bahnpersonal am Bahnhof betreut wird.


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