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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 5. August 2017, 15:37 
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Da stellt sich die Frage, ob der Eilzug weiterhin bis Weinberg verkehren soll oder nicht. Bei ersteren wären nur Friedensplatz, Finmanzamt und Pfühlpark wirklich betroffen, bis Harmonie ist ja auch einiges an Stadtbahnen und Bussen unterwegs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 5. August 2017, 20:22 
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In den heutigen BNN gab's einen interessanten Artikel zu evtl. positiven Auswirkungen des neuen Konzepts für Mittelbaden

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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 6. August 2017, 08:08 
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Na ja, da die Expressverbindungen im 30min Takt bis Offenburg bereits seit Januar sicher waren, bleibt folgendes:

Südlich Baden-Baden (direkt betroffen sind hier eigentlich auch nur Sinzheim und Rebland)
+ bequemere Züge
- Umsteigezwang in KA HBF

Nördlich Baden-Baden (betrifft eigentlich nur Baden-Baden Bf und Haueneberstein)
+ 30min Takt der langsamen Züge (Stadtbahn + RB)
- ?

Oberes Murgtal
+ Fahrten nach KA HBf schneller
- 0,5 Züge weniger, Umsteigezwang zu kleinen Stationen im unteren Murgtal, keine Verbindung nach KA Mitte

Unteres Murgtal
+ 0,5 Züge mehr
- Umsteigezwang von kleinen Statioonen ins Obere Murgtal

Prinzipiell setzt das Verkehrsministerium auch hier seinen Kurs fort, das Angebot auf schlecht nachgefargen Strecken möglicht attraktiv auszudünnen um Expresszüge und Großstadtnahe Verkehre durchführen zu können (die aber auch deutlich besser nachgefragt werden).

Das gleiche Verfahren wird ja auch bei den Stuttgarter Netzen angewand, was hier in der Region die Umstrukturierungen der Strecken Stuttgart - Mühlacker - Bruchsal/ Pforzheim - Karlsruhe zufolge hatte mit den bekannten Verbesserungen und Verschlechterungen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 6. August 2017, 17:24 
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Interessant wird im oberen Murgtal die Bedienung des Kurzbahnsteigs in Kirschbaumwasen. Will man da viel Geld in eine Verlängerung des Bahnsteigs stecken ?
Oder lieber doch das Geld in Fahrzeuge stecken, die sowohl steilstreckenfähig sind als auch eine spezielle Türsteuerung haben ?
Bei Neuzulassungen hat sich die Industrie in der näheren Vergangenheit ja nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Das könnte die Umstellung eventuell etwas verzögern. Als gute Grundlage könnten da die für Freiburg bestellten Coradia Continental dienen , die nur noch um die Türsteuerung zu ergänzen sind, da sie für das Höllental ebenfalls steilstreckenfähig sein müssen .

Wie sieht es mit der Tarifgrenze des KVV aus ? Soll die möglicherweise auch von Kirschbaumwasen nach Forbach verschoben werden ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 6. August 2017, 19:05 
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mkossmann hat geschrieben:
Wie sieht es mit der Tarifgrenze des KVV aus ? Soll die möglicherweise auch von Kirschbaumwasen nach Forbach verschoben werden ?

Wieso sollte sie? Die Grenzen des Verbundgebiets haben sich vorher nicht nach der Ausdehnung des Stadtbahnnetzes gerichtet, und ich sehe keinen Grund, dass sich das dann ändern müsste. Eventuell könnte man höchstens das VGF-Tarifgebiet als Überlappungsbereich bis Forbach erweitern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 6. August 2017, 19:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 7. August 2017, 21:34 
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glx hat geschrieben:
Das Problem ist wohl auch, dass einige Leute zu denken scheinen, dass jetzt das Angebot deutlich schlechter würde.


Ja, das denke ich, weil ich es schlecht finde, dass dann weniger und ausschließlich langsamere Züge in die Innenstädte von Heilbronn und Karlsruhe fahren werden. Geld sparen ist wohl wieder wichtiger, als ein durch vielfältige Verbindungen (soll heißen Eilzüge in die Innenstädte UND Expresszüge zwischen den größeren Bahnhöfen) attraktives ÖPNV-Angebot, dass mehr Leute anspricht und nicht nur andere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 8. August 2017, 05:41 
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Ein 10-Minuten Takt zwischen Freudenstadt und Karlsruhe ist aber auch nicht mehr so attraktiv, wenn sich die Mitfahrt keiner mehr Leisten kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 8. August 2017, 09:30 
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fs87 hat geschrieben:
Ja, das denke ich, weil ich es schlecht finde, dass dann weniger und ausschließlich langsamere Züge in die Innenstädte von Heilbronn und Karlsruhe fahren werden. Geld sparen ist wohl wieder wichtiger, als ein durch vielfältige Verbindungen (soll heißen Eilzüge in die Innenstädte UND Expresszüge zwischen den größeren Bahnhöfen) attraktives ÖPNV-Angebot, dass mehr Leute anspricht und nicht nur andere.



Schnell ist relativ fuer mich:

Dateianhang:
Screen Shot 2017-08-08 at 10.11.18.png
Screen Shot 2017-08-08 at 10.11.18.png [ 93.83 KiB | 866-mal betrachtet ]


Wenn man das hier mal auf die Strecke Ka Hbf - Bretten Bf betrachtet laut Plandaten.

Braucht der Eilzug 37 Minuten (was meistens nicht zutrifft, weil in den meisten Faellen wird man einen Kurszug der Linie S5/1/2 ab Kronenplatz davor haben. Daher bringt der Eilzug in der Stadt nach meinem Gefuehl nichts.

Der Kurs Zug in diesem Fall braucht 43 Minuten, also gerade mal 6 Minuten langsamer als der Eilzug auf der Strecke. Im Hinblick der Sprinter 19 Minuten ... ;), wenn man hier noch jeweils 2 Minuten fuer den Halt in Joehlingen/Woessingen dazurechnet kommt man auf 23 Minuten fuer die evtl. neue Express-Verbindung.

Also meiner Meinung ist schlechter hier total zu vernachlaessigen. Ich weiss alle wollen in den Eilzug. ;)

Ich halte es fuer richtig eine stuendliche direkt Verbindung zum Ka HBF zu schaffen und sehe darin eher verbessern statt einer Verschlechterung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 8. August 2017, 14:41 
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Bei deinem Beispiel käme es für mich aber darauf an, wie der Verkehr abends in der Stadt aussieht. Nen 60 Minuten Takt gen Bretten ist unsexy...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 8. August 2017, 21:25 
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darim85 hat geschrieben:
Der Kurs Zug in diesem Fall braucht 43 Minuten, also gerade mal 6 Minuten langsamer als der Eilzug auf der Strecke.


Interessanter wird es noch nach Bretten Bf:

Bretten Stadtmitte - Karlsruhe-Kronenplatz
Eilzug: 34min
S-Bahn: 36min

Dafür werden aber 8 Stationen weggelassen.
Hier wird eindeutig die ineffizenz des Systems vor Augen geführt.

901 hat geschrieben:
Bei deinem Beispiel käme es für mich aber darauf an, wie der Verkehr abends in der Stadt aussieht. Nen 60 Minuten Takt gen Bretten ist unsexy...

Nach Gölshausen gibt es ja am Abend eh nur noch einen 1h Takt.
Es würde sich also nur die Frage stellen, ob der RE dann einfach überall hält, oder ob man die S-Bahn weiter fahren lässt.

Bei letzteren würde sich am Abend für Bretten nicht wirklich etwas ändern.

Ungemarch könnte aber von anderer Seite kommen:

Der Metropolexpress auf der Westbahn wird vorraussichtlich folgende Abfartszeiten in Bretten haben:
~10: Stuttgart
~20: Bruchsal (verstärker)
~50: Bruchsal

Da könnte man auf die Idee kommen, dass man den Eilzug auf diesen Zug abstimmen will.
In Eppingen ist aber auch der Anschluss an die S5 nach Heidelberg aufzunehmen.

Sollte man beide Anschlüsse mitnehmen wollen, müsste der RE zwischen Eppingen und Bretten auf KS-Nivau beschleunigt werden. Mit den entsprechenden Folgen für die kleinen Halte dazwischen.

mkossmann hat geschrieben:
Als gute Grundlage könnten da die für Freiburg bestellten Coradia Continental dienen , die nur noch um die Türsteuerung zu ergänzen sind, da sie für das Höllental ebenfalls steilstreckenfähig sein müssen .

Oder der Mireo für Los 2 der S-Bahn RheinNeckar, der ja auch auf der Murgtalbahn fahren soll (jedoch in einer Variante mit 76er Einstiegshöhe).


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 9. August 2017, 03:43 
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glx hat geschrieben:
mkossmann hat geschrieben:
Als gute Grundlage könnten da die für Freiburg bestellten Coradia Continental dienen , die nur noch um die Türsteuerung zu ergänzen sind, da sie für das Höllental ebenfalls steilstreckenfähig sein müssen .

Oder der Mireo für Los 2 der S-Bahn RheinNeckar, der ja auch auf der Murgtalbahn fahren soll (jedoch in einer Variante mit 76er Einstiegshöhe).

Da habe ich aber gelesen: "nur als Fahrradexpress nach Baiersbronn". Da gibt es eine Spezialanforderungen


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 9. August 2017, 11:03 
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mkossmann hat geschrieben:
Da gibt es eine Spezialanforderungen

Nicht mehr ... *grummel*
"Aus technischen Gründen ist der Endbahnhof in Baiersbronn (statt wie bisher in Freudenstadt)."

Laut Wikipedia gibt's den Mireo auch mit 55 cm, das wäre dann der Richtige für HN und Murgtal und den sollen sie dann gefälligst auch nach MA schicken, die Radfahrer abholen, damit die nach FDS kommen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 9. August 2017, 15:39 
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@glx: Gölshausen ist ein schlechtes Beispiel, Nimm Wössingen Ost bitte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verpachtung an AVG / Ausschreibungen Stadtbahnnetz
BeitragVerfasst: 9. August 2017, 19:08 
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mkossmann hat geschrieben:
Da habe ich aber gelesen: "nur als Fahrradexpress nach Baiersbronn". Da gibt es eine Spezialanforderungen


Hast recht. hab ich dch glatt übersehen.

Mueck hat geschrieben:
Laut Wikipedia gibt's den Mireo auch mit 55 cm, das wäre dann der Richtige für HN und Murgtal und den sollen sie dann gefälligst auch nach MA schicken, die Radfahrer abholen, damit die nach FDS kommen ...

Das stimmt so schon, aber man sollte bedenken, dass das Karlsruher Netz nicht nach Mannheim reicht. Man müsste also für den einen Radexpress erst mal von Karlsruhe nach leer Mannheim fahren um dann wieder zurückzufahren. Damit wären etwa 30% der Strecke eine Leerfahrt. Nicht umbedingt wirtschaftlich, insbesondere da immerhin auch 5 Stationen tatsächlich 76er Bahnsteige haben (7 haben 55er Bahnsteige). Und das sind die Stationen an denen man für gewöhnlich einsteigt.
Die Hauptausstiegsstation ist zwar mit 55er Bahnsteigen, aber da hat man ja Zeit zum Ausstieg.
Von Daher ist es schon richtig, dass man den Radexpress mit den RheinNeckar Netz verknüpft hat.

901 hat geschrieben:
@glx: Gölshausen ist ein schlechtes Beispiel, Nimm Wössingen Ost bitte...

Wie gesagt, da weiß man ja noch gar nicht, da man auch am Abend 2 langsame Züge fahren lassen kann. Das hätte dann auch für Bretten deutliche Vorteile, da dann auch z.B. in Rinklingen gehalten würde.
Und selbst wenn am Abend der RE fahren würde und dann mit Halt überall, denn wären zumindest Kinogänger doch schneller in Bretten als heute.


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