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 Betreff des Beitrags: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 25. März 2011, 15:14 
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Ab Sommer diesen Jahres wird nun endlich der Bahnhof in Eppingen komplett barrierefrei gestaltet. Dies wird 3 Monate dauern, bis ende November will man fertig sein.
Später (ca. 2014) will man noch eine Unterführung von der Südseite her bauen wo es auch einen neuen P+R-Parkplatz geben soll.

Quelle: http://www.stimme.de/kraichgau/nachrich ... 43,2085804


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 13. September 2011, 18:10 
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Tja, wurd nun doch nix mit November, jetzt ist geplant den Hausbahnsteig bis Weihnachten zu erhöhen und nach Weihnachten dann bis April den Mittelbahnsteig anzugehen.

Quelle: http://www.stimme.de/kraichgau/nachrich ... 43,2238342


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 13. September 2011, 22:46 
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Hätte man meiner Meinung schon machen sollen als der hintere Teil des Mittelbahnsteigs für die S-Bahn Rhein-Neckar umgebaut wurde...


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 14. September 2011, 16:19 
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kato hat geschrieben:
Hätte man meiner Meinung schon machen sollen als der hintere Teil des Mittelbahnsteigs für die S-Bahn Rhein-Neckar umgebaut wurde...


Eigendlich wollte man das auch gleich im Anschluss bauen, doch die lieben Fördergelder...


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 12. November 2011, 14:38 
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So sah es letzten Samstag in Eppingen aus:
Bild

Gleis 1/2 sind gesperrt, Gleis 4 (Holzbahnsteig) ist bei Kreuzungen und Überhohlungen in Betrieb. Sonst wird scheints alles über Gleis 3 abgewickelt (von der S5 mal abgesehen).

Den Baupla scheint man (schon wieder) umgeschmissen zu haben :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 21:30 
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In Eppingen sind die Bauarbeiten beendet, in Bretten tut sich was im Verfahren:

Zitat:
Hoffnung für Brettener Bahnhof

Barrierefreiheit am Brettener Bahnhof war immer wieder Thema von Schreiben der Stadt an die DB Station&Service.
Wiederholt wurde auf die katastrophale Lage für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Fahrgästen mit Beschwerden beim Treppensteigen hingewiesen. Stets kam die Antwort, dass die Modernisierung des Brettener Bahnhofs für einen Zeitraum nach 2017 geplant sei.
Nun ist am 8. Mai ein Brief des Vorstandsvorsitzenden der Station &Service AG, Dr. André Zeug, im Rathaus eingetroffen, der Hoffnung macht, dass die Barrierefreiheit viel früher hergestellt werden könnte.
Als Antwort auf eine ausführliche Darstellung und dringliche Aufforderung von Oberbürgermeister Martin Wolff in einem Brief vom 11. April, bestätigt nun Dr. André Zeug, dass der Brettener Bahnhof „einen Sonderfall“ darstellt und „ausschließlich der Bau von Aufzügen zu den Bahnsteigen“ für die „gesamthafte Ertüchtigung fehlt.“ Man wolle, so Dr. Zeug an OB Wolff, „im nächsten Jahr gemeinsam“ an einer Lösung der prekären Situation arbeiten.
Oberbürgermeister Martin Wolff begrüßte den Sinneswandel bei der DB was die zeitliche Planung für die Herstellung der Barrierefreiheit im Brettener Bahnhof betrifft. „Ich freue mich, dass unsere Argumente sowie die durch uns erfolgte städteplanerische Aufwertung des Areals Wirkung zeigen. Wir werden am Ball bleiben, damit endlich Aufzüge zu den Bahngleisen eingebaut werden.“


Quelle: http://www.bretten.de/cms/node/13105


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 21:48 
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Ich habe mir gestern noch einmal die Situation am Ötigheimer Bahnhof angesehen, nachdem laut Meldung in der BNN der "barrierefreie Ausbau" abgeschlossen war. Tatsächlich ist das Mittelgleis nun über einen derzeit funktionierenden Fahrstuhl erreichbar, so erreichen nun auch Rollstuhlfahrer das Mittelgleis (vorausgesetzt, sie haben mit der Rampe als Zugang zum Mittelgleis kein Problem), Die Bahnsteige wurden schön neu gestaltet. Nur die Anpassung der Einstiegshöhe hat man vergessen. So steht der Rollstuhlfahrer vor der Bahn und kann nur mit Hilfe in eine Mittelflurbahn einsteigen.

Zwar eine Verbesserung - vor allem für Radfahrer. Aber barrierefrei ist der Bahnhof noch immer nicht. Schade, dass man den barrierefreien Ausbau der Bahnsteige bei dieser Gelegenheit nicht mitgemacht und somit die Chance auf einen wirklich barrierefreien Bahnhof für die nächste Zeit verspielt hat.

Mich würde noch interessieren, ob für diese Falschetikettierung Fördermittel geflossen sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 31. Mai 2012, 22:13 
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ralf1985 hat geschrieben:
Mich würde noch interessieren, ob für diese Falschetikettierung Fördermittel geflossen sind.

Ja, das wurde mit den Kunjunkturprogramm finanziert.
In Illingen hat man das auf die Spitze getrieben und einen Bahnsteig unter 38cm neu gepflastert aber nicht erhöht. Geldverschwendung sowas.


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 1. Juni 2012, 00:47 
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glx hat geschrieben:
ralf1985 hat geschrieben:
Mich würde noch interessieren, ob für diese Falschetikettierung Fördermittel geflossen sind.

Ja, das wurde mit den Kunjunkturprogramm finanziert.
In Illingen hat man das auf die Spitze getrieben und einen Bahnsteig unter 38cm neu gepflastert aber nicht erhöht. Geldverschwendung sowas.
In Ötigheim wurde ebenfalls neu gepflastert, in Durmersheim Bf. schon 2009 während der Sperrung. Somit wurde es hier auf derselben Strecke mehrfach auf die Spitze getrieben.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Malsch während dem Bau der Unterführung (müsste Mitte der 2000er Jahre gewesen sein) neu gepflastert und 2009 während der Sperrung dann erhöht. Eigentlich hätte man darum ja bei der Neupflasterung in Durmersheim etwas merken können. In Ötigheim hatte man damals ja nur ausgebessert. Ich dachte, dass man wegen dem barrierefreien Ausbau noch wartet. Aber nein, auch zwei Jahre später ist man nicht schlauer geworden,


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 1. Juni 2012, 13:20 
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glx hat geschrieben:
Geldverschwendung sowas.


Wie halt leider der größte Teil des Konjunkturprogramms. Sinnvolle Planungen hätte ja mancher (nicht nur bei der DB) in der Schublade gehabt. Aber wenn man die früher schon einmal aus der Schublade gezogen hatte, waren keine zusätzlichen Maßnahmen - und für die gab es keine Mittelfreigaben aus dem Konjunkturprogramm. Und viele andere wären mit Änderungen an bestehenden Anlagen verbunden gewesen. Wobei Maßnahmen, bei denen bestehende Anlagen geändert werden sollen, dem EBA vorgelegt werden müssen, wo sie von der Bauaufsicht freigegeben bzw. der Genehmigungsbehörde genehmigt oder (zumindest bei manchen EBA-Dienststellen) als nicht vorlagepflichtig deklariert werden. Angesichts des unverrückbaren spätesten Endtermins (eben wegen Konjunkturprogramm) und der begrenzten Kapazitäten des EBA hat man sich des öfteren entschieden, umbauwürdige Anlagen einfach instandzuhalten und sich damit die "Ehrenrunde" über das EBA zu sparen.
Und trotz dieser Geldverbrennung - so hört man zumindest - hat die DB AG nicht soviel Geld aus dem Konjunkturprogramm ausgegeben, wie ihr zur Verfügung gestanden hätte :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2012, 21:22 
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Wird der Albtalbahnhof eigentlich in absehbarer Zeit mal barrierefrei ausgebau?


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2012, 21:28 
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Nein,

wozu auch? So lange noch Hochflurwagen auf der S4, S5, S51, S52, S1 und S11 unterwegs sind, macht das auch recht wenig Sinn. Das nächste großprojekt, was kommen soll ist der Ausbau des Hbf, mit Erhöhung aller Bhansteige auf Niederlurtramniveau.


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2012, 21:47 
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sp dr 60 hat geschrieben:
So lange noch Hochflurwagen auf der S4, S5, S51, S52, S1 und S11 unterwegs sind, macht das auch recht wenig Sinn.


Das Hauptproblem dürfte wohl vor allem der Platz sein, gemischt mit der Tatsache dass man ja fast ums Eck bald eine barrierefreie Haltestelle bekommt.

sp dr 60 hat geschrieben:
Das nächste großprojekt, was kommen soll ist der Ausbau des Hbf, mit Erhöhung aller Bhansteige auf Niederlurtramniveau.


Und die 75m langen 55er Kanten für die S4/S41 und S51/S52 an den linken Türen nicht vergessen ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 25. Oktober 2012, 22:42 
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Stimmt hatte ich vergessen das der Hbf umgebaut wird.
Hat man da mal einen Zeitraum genannt wann man damit anfängt?


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 Betreff des Beitrags: Re: barrierefreier Ausbau der Stadtbahnhaltestellen
BeitragVerfasst: 26. Oktober 2012, 12:54 
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glx hat geschrieben:
sp dr 60 hat geschrieben:
marv hat geschrieben:
Wird der Albtalbahnhof eigentlich in absehbarer Zeit mal barrierefrei ausgebau?

So lange noch Hochflurwagen auf der S4, S5, S51, S52, S1 und S11 unterwegs sind, macht das auch recht wenig Sinn.

Das Hauptproblem dürfte wohl vor allem der Platz sein, gemischt mit der Tatsache dass man ja fast ums Eck bald eine barrierefreie Haltestelle bekommt.

Grundsätzlich schon sinnvoll, die nach FDS durchgehenden Wagen der S41 sind immer Mittelflurer, umlaufbedingt auch oft in Forbach endende Wagen der S41. Aber auch auf S4, S5, S51 und S52 kommen häufig Mittelflurer zum Einsatz. S1/S11 noch nicht.
Wobei ein 34cm hoher Bahnsteig auch ein Einstieg in Hochflurer etwas erleichtert. Immerhin eine Stufe weniger. Viele für Hochflurer geplante Bahnhöfe besitzen 37cm hohe Bahnsteige.
Das mit dem "um die Ecke" ist immer so eine Frage. Nach dieser Logik würde es reichen, wenn man jede zweite Straßenbahnhaltestelle barrierefrei umbaut. Vielleicht gar nicht so uninteressant, wenn man den Umbau auf diese Weise beginnen würde. Aber auf Dauer findet es mancher Rollstuhlfahrer vielleicht auch etwas nervig, immer eine Haltestelle weit rollen zu müssen - oder im Falle vom Albtalbahnhof den knappen Umstieg von Durmersheim ins Albtal zu verpassen. Kinderwägen und Fahrräder werden dann vermutlich trotz 55cm um die Ecke am Albtalbahnhof aus der Bahn genommen. Besonders unter Radfahrern Richtung Westen (Albradweg) welche nicht noch die gelegentlich vorkommende Aufenthaltszeit abwarten wollen, um dann ein Stück in die falsche Richtung zu fahren.

Die einfachste Lösung für einen barrierefreien Umbeu des Albtalbahnhofes wäre es wohl gewesen, zumindest Gleise 1 und 2 während der DB-Streckensperrung 2009 tiefer zu legen, so dass es mit der Ausstiegshöhe von 55cm passt. Schwierigkeiten sehe ich allerdings bei Sonder- Einsatz- und Umleitungsfahrten mit Niederflurern (und den inzwischen weniger relevanten Holzklassewagen). Diese dürfen nicht an 55cm Fahrgäste wechseln. Auch teils 55cm, teils 15 oder 34cm wird wegen der Bebauung schwierig.


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