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 Betreff des Beitrags: Kombilösung - Die Diskusion
BeitragVerfasst: 15. Juli 2009, 17:13 
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In diesen Thema können Sinn und Unsinn der Kombilösung diskutiert werden.

Dinge wie Bautagebuch usw. bitte in ein andes Thema eintragen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Juli 2009, 18:45 
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Meiner Meinung nach ist die Kombilösung eines der effizientesten Mittel die jetzige Problematik im hochbleasteten Karlsruher Kernnetz zu lösen.

Der Zustand dass sich heute ein großteil des Karlsruher ÖPNV über 2 Gleise quetscht, die dann auch noch durch kreuzende Hauptverkehrsstraßen behindert werden ist auf Dauer nicht mehr tragbar. Schon heute muss man an den Knotenpunkten Durlacher Tor, Kronenplatz und Europaplatz teils minutenlang auf die LSA-Freigabe warten. Wenn dann irgendetwas passiert, bricht schnell das Chaos aus, und die Bahnen stauen sich durch die ganze City, weil die Knoten am ende der FuZo einfach nicht viel mehr Bahnen als das Standartprogramm verkraften.

Durch die Kombilösung werden eben genau diese Engstellen durch eine 4-gleisige Führung entschärft. Dadurch können deutlich mehr Bahnen als heute in die Innenstadt fahren.

Blöd ist am derzeit geplanten Netz vor allem die Tatsache dass die Linie über den Ostauepark die Innenstadt nur am Rande tangiert. Ähnlich ärgerlich ist das bei der Linie 5, die nicht mehr wirklich die Innenstadt erreicht. Das sollte nach möglichkeit in der Linienplanung geändert werden.

Der Umweg der Linien S2 und 4 über die Tullastraße ist auch nicht umbedingt vorteilhaft, das wird aber eventuell in sehr ferner Zukunft durch den Tunnal Durlacher Tor - Hauptfriedhof behoben, wenn dann die Karlsruher merken dass Tunnels keine dunklen Tropfsteinhöhlen sind, wie das von einigen Projektgegnern dargestelt wird.

In anderen Städten jedenfalls haben sich U-Straßenbahnsysteme bestens bewährt und werden weiterhin ausgebaut.


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 Betreff des Beitrags: 3. Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zum Stadtbahntunnel
BeitragVerfasst: 25. August 2009, 14:36 
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Bin da irgendwie noch nicht zum Antworten gekommen ...
Aber demnächst wird dieser thread interessanter :wink:

BILD und ka-news berichten schon über das, was offiziell am Donnerstag angeschoben wird: ein 3. Bürgerbegehren zum Stadtbahntunnel eines neuen Bündnisses. Jetzt aber erstmal an der eigenen Webseite zum Thema basteln, wird dringend :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zum Stadtbahntunne
BeitragVerfasst: 25. August 2009, 17:57 
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Mueck hat geschrieben:
Bin da irgendwie noch nicht zum Antworten gekommen ...
Aber demnächst wird dieser thread interessanter :wink:

BILD und ka-news berichten schon über das, was offiziell am Donnerstag angeschoben wird: ein 3. Bürgerbegehren zum Stadtbahntunnel eines neuen Bündnisses.


wenigstens wird (noch) keine Tropfsteinhöhle gezeigt wie hier

Mueck hat geschrieben:
Jetzt aber erstmal an der eigenen Webseite zum Thema basteln, wird dringend :wink:


Stimmt, ich erwarte noch Planungen nur nachhaltigen Entlastung der Kreuzungen am Durlacher Tor, Kronenplatz, Europaplatz und Mühlburger Tor.

Über einige Alternativplanungen kann man ja wirklich reden (vor allem über die 2. Rampe am HBF [1] oder Zirkeltrasse), aber für die Knoten wo es wirklich dauernt zu (Tram-)Staus kommt, werden leider nicht behandelt.

[1] hier sollte umbedingt die möglichkeit geschaffen werden den S4 Eilzug an den :30er Knoten im HBF anzubinden, dafür ist die führung dieser Linie in den HBF-oben zwingend nötig um
  • eine schnellere Fahrt der eilzüge zu ermöglichen um den Knoten zu erreichen und
  • um die Umsteigewege möglichst kurz zu halten.
Auf diese weise könnte man wie schon hier dargelegt die Kantzeit des Kraichgausprinters zwischen Karlsruhe und Heilbronn erreichen, zwischen Bretten und Karlsruhe wäre diese sogar um 1/3 kürzer als mit den Kraichgausprinter, ohne dabei den ganzen S4-Fahrplan durcheinanderzuwerfen. Aber dazu beuchen wir eben eine schnelle Verbindung vom HBF nach Durlach. Den :00 Knoten könnten die heute in Gölshausen endenen S4-Züge ansteuern, diese müssten dann aber mit Doppeltraktionen fahren. Selbst diese an jedern Bahnhof bis Durlach haltenden Züge hätten die gleiche Kantzeit zum HBf wie der Sprinter der nur in Durlach hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zum Stadtbahntunne
BeitragVerfasst: 11. September 2009, 10:57 
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glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Jetzt aber erstmal an der eigenen Webseite zum Thema basteln, wird dringend :wink:


Stimmt, ich erwarte noch Planungen nur nachhaltigen Entlastung der Kreuzungen am Durlacher Tor, Kronenplatz, Europaplatz und Mühlburger Tor.


Kommt Zeit, kommen mehr Alternativen :wink:

Am Mühlburger Tor hilft dem Autofahrer keine Entlastung von Straßenbahnen. Der Engpass ist dort einfach die Reinhold-Frank-Straße, in die mehr Autos rein wollen als rein passen. Beamt man die Trams weg, ändert sich daran gar nix ... Das sah man gut, als man auf der Nordseite mit Platz für eine Radspur experimentierte: Der Stau war runter vom Tor, alles flutschte dort.
Ich hoffe aber noch auf Wunder, genauer gesagt, dass im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) eine umfassende Lösung erarbeitet wird.

Wenn man das gute Dutzend restlicher Parkplätze in der Schillerstraße anderweitig versorgt, könnte man die endlich komplett zweigleisig ausbauen, dann hätte man mehr Linienweg-Optionen, genauso wenn man eine Lösung für die Kriegsstraße-West fände.

Durlacher Tor braucht, nachdem die Kriegsstr-Ost fertig gestellt wurde vor vielen Jahren und die Durlacher Allee nur noch die Hälfte des Autoverkehrs hat oder noch weniger, keine großartige Entlastung mehr. Ansonsten: siehe VEP.

Europaplatz ist einfach: Straße zu machen, ginge wunderbar unseres (Umweltverbände) Erachtens. s.a. hier. Dann hätte die Bahn freie Fahrt wie am Marktplatz und ganz nebenbei wäre auch der Unfallschwerpunkt Karlstr./Amalienstr. entschärft, wo ja ständig ein verbotswidriger Linksabbieger von einer Tram zusammengestaucht wird. Weil ohne Geradeausfahrer kann man Linksabbiegen einrichten, für die bisher kein Platz und keine Ampelkapazität da ist.

glx hat geschrieben:
Über einige Alternativplanungen kann man ja wirklich reden (vor allem über die 2. Rampe am HBF [1] oder Zirkeltrasse), aber für die Knoten wo es wirklich dauernt zu (Tram-)Staus kommt, werden leider nicht behandelt.

Die Zirkeltrasse stammt ja eigentlich von mir, aber die habe ich schon seit vielen Jahren beerdigt. Nach Bebauen der letzten Baulücke am Zirkel würde es noch schwieriger werden, eine Alternative zum Zirkel zu bauen.
glx hat geschrieben:
[1] hier sollte umbedingt die möglichkeit geschaffen werden den S4 Eilzug an den :30er Knoten im HBF anzubinden, dafür ist die führung dieser Linie in den HBF-oben zwingend nötig um
  • eine schnellere Fahrt der eilzüge zu ermöglichen um den Knoten zu erreichen und
  • um die Umsteigewege möglichst kurz zu halten.
Auf diese weise könnte man wie schon hier dargelegt die Kantzeit des Kraichgausprinters zwischen Karlsruhe und Heilbronn erreichen, zwischen Bretten und Karlsruhe wäre diese sogar um 1/3 kürzer als mit den Kraichgausprinter, ohne dabei den ganzen S4-Fahrplan durcheinanderzuwerfen. Aber dazu beuchen wir eben eine schnelle Verbindung vom HBF nach Durlach. Den :00 Knoten könnten die heute in Gölshausen endenen S4-Züge ansteuern, diese müssten dann aber mit Doppeltraktionen fahren. Selbst diese an jedern Bahnhof bis Durlach haltenden Züge hätten die gleiche Kantzeit zum HBf wie der Sprinter der nur in Durlach hält.

Mal schauen, ob ich das bei der detaillierteren Überplanung meiner Alternativkonzepte eingebaut kriege ...

Die Option für die eleganteste Ausfädelung mitten aus der Haupthalle zusammen mit der Erneuerung der Unterführung hat man leider nicht genutzt.
Stattdessen könnte man an die südlichsten Gleise ran, hier habe ich noch was altes zu Varianten allgemein, aber irgendwo habe ich doch noch was bebildert *such* Ah, in diesem alten Papier ist's drin...: das und das Bild ... Quer über das "Filetstück" *hüstel* Angeblich problematisch wegen Eisenbahnkreuzungsgesetz, daher hatte ich noch diese straßenkreuzungsfreie Variante über größtenteils alte stillgelegte Gleise entwickelt, die könnte man kaufen oder pachten und so Trassengebühren sparen. Führen allerdings nicht durch die Halle und bräuchten für eine Führung über den Vorplatz mindestens eine "Kriegsstraße-light". Wie das fahrplanmäßig passt, müsste man prüfen. Ideen gibt's aber genug. Die südlichste Variante wäre eine gute Ergänzung zur Pfalzbahnidee kostensparend in Gleichstrom.

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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zum Stadtbahntunne
BeitragVerfasst: 12. September 2009, 10:54 
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Mueck hat geschrieben:
Am Mühlburger Tor hilft dem Autofahrer keine Entlastung von Straßenbahnen. Der Engpass ist dort einfach die Reinhold-Frank-Straße, in die mehr Autos rein wollen als rein passen. Beamt man die Trams weg, ändert sich daran gar nix ...


Ich rede ja auch von der entlastung FÜR die Strassenbahnen. Erst letzte Woche standen vor den Mühlburger Tor mal wieder 4 Strassenbahnen und warteten auf fahrt. Das ist einfach untragbar und bedarf dringend einer Änderung.
Am Euro, am Kronenplatz und am Durlacher Tor ist es oft ähnlich.

Mueck hat geschrieben:
Wenn man das gute Dutzend restlicher Parkplätze in der Schillerstraße anderweitig versorgt, könnte man die endlich komplett zweigleisig ausbauen, dann hätte man mehr Linienweg-Optionen, genauso wenn man eine Lösung für die Kriegsstraße-West fände.


War da nicht sowas dass die Leute noch mit Möbelwagen usw. vorfahren können? Oder soll für jeden Umzug die Strecke gesperrt werden? (siehe Weichenbengel-Bereicht über den Ausbau der Schillerstraße)

Mueck hat geschrieben:
Europaplatz ist einfach: Straße zu machen, ginge wunderbar unseres (Umweltverbände) Erachtens.


Ja, an Straße zumachen hatte ich auch schon gedacht, dann wäre der Engpass Europaplatz gelöst.

Mueck hat geschrieben:
Mal schauen, ob ich das bei der detaillierteren Überplanung meiner Alternativkonzepte eingebaut kriege ...


Warum nicht einfach am Durlacher Bahnhof unter der Brücke Durlacher Allee auf die Südseite der DB-Gleise wechseln, dann entlang der DB-Strecke bis zur Überführung Ettlinger Straße, dann Absenkung in Ebene -1 und durch die Östliche Unterführung (die müsste erneuert und vor allem Aufgeweitet werden) bis auf den Bahnhofsvorplatz.
Die Haltestelle läge dann direkt unter den DB-Gleisen was extrem kurze Umsteigewege bedeuten würde. Die Bahnsteige könnten 120m lang sein, was auch 3er Traktionen ermöglichen würde. Zudem würde die andere Unterführung etwas entlastet.

Linienführung für S31/S32/S4:
Durlach Bf - HBF-Unterführung - Ettlinger Straße - Kriegsstraße - Karlsrtaße
Endstelle für 2-Systemer neben alten Bräuniger.

Mueck hat geschrieben:
Angeblich problematisch wegen Eisenbahnkreuzungsgesetz, daher hatte ich noch diese straßenkreuzungsfreie Variante über größtenteils alte stillgelegte Gleise entwickelt, die könnte man kaufen oder pachten und so Trassengebühren sparen. Führen allerdings nicht durch die Halle und bräuchten für eine Führung über den Vorplatz mindestens eine "Kriegsstraße-light". Wie das fahrplanmäßig passt, müsste man prüfen.


Ich sehe da eher schwarz, schließlich muss man einmal den HBF umschiffen, und bei einer führung des S4 Eilzuges bruacht man jede Minute:


Durlach Bf: XX:17
HBF-DB: XX:23

Bei führung über den Albtalbf wäre das dann

Durlach Bf: XX:17
Albtalbf: XX:23-24
HBF-Vorplatz: XX:25-26

Das wäre schon etwas sehr knapp, da ja der Eilzug verhältnissmäßig oft zu spät kommt. Und wen sich dann noch eine S1 vordrängelt dann ists entgültig vorbei.

Mueck hat geschrieben:
Die südlichste Variante wäre eine gute Ergänzung zur Pfalzbahnidee kostensparend in Gleichstrom.


Und warum lässt man die pfalzbahn nicht einfach entlang der DB-Gleise fahren bis man den Albtalbahnhof über die S4-S41-Rampe erreicht? Das würde dort auch einige Umwege ersparen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3. Bürgerbegehren / Bürgerentscheid zum Stadtbahntunne
BeitragVerfasst: 14. September 2009, 11:39 
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glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Am Mühlburger Tor hilft dem Autofahrer keine Entlastung von Straßenbahnen. Der Engpass ist dort einfach die Reinhold-Frank-Straße, in die mehr Autos rein wollen als rein passen. Beamt man die Trams weg, ändert sich daran gar nix ...


Ich rede ja auch von der entlastung FÜR die Strassenbahnen. Erst letzte Woche standen vor den Mühlburger Tor mal wieder 4 Strassenbahnen und warteten auf fahrt. Das ist einfach untragbar und bedarf dringend einer Änderung.


Entlastung FÜR die Tram? Da sind wir eine Minderheit :wink: Die meisten reden beim Mühlburger Tor von den armen Autos. die würden sich dann noch wundern in 10 Jahren ...
Die Alternative ist, wie man sah, einfach: eine Radspur :wink:

glx hat geschrieben:
Am Euro, am Kronenplatz und am Durlacher Tor ist es oft ähnlich.

Ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen...
glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Wenn man das gute Dutzend restlicher Parkplätze in der Schillerstraße anderweitig versorgt, könnte man die endlich komplett zweigleisig ausbauen, dann hätte man mehr Linienweg-Optionen, genauso wenn man eine Lösung für die Kriegsstraße-West fände.


War da nicht sowas dass die Leute noch mit Möbelwagen usw. vorfahren können? Oder soll für jeden Umzug die Strecke gesperrt werden? (siehe Weichenbengel-Bereicht über den Ausbau der Schillerstraße)

Welcher weichenbengel? Muss ich mal nachlesen ...
Ich weiß nicht mehr, wo es das gibt, ich meine, irgendeine österreichische Stadt außer Wien. Da gäbe es eine Strecke, die nachts eingleisig, tagsüber zweigleisig betrieben wird. Nachts parkt man dann auf einer Seite. Sowas wäre dann dort auch denkbar.

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Mal schauen, ob ich das bei der detaillierteren Überplanung meiner Alternativkonzepte eingebaut kriege ...


Warum nicht einfach am Durlacher Bahnhof unter der Brücke Durlacher Allee auf die Südseite der DB-Gleise wechseln, dann entlang der DB-Strecke bis zur Überführung Ettlinger Straße, dann Absenkung in Ebene -1 und durch die Östliche Unterführung (die müsste erneuert und vor allem Aufgeweitet werden) bis auf den Bahnhofsvorplatz.
Die Haltestelle läge dann direkt unter den DB-Gleisen was extrem kurze Umsteigewege bedeuten würde. Die Bahnsteige könnten 120m lang sein, was auch 3er Traktionen ermöglichen würde. Zudem würde die andere Unterführung etwas entlastet.

Verstehe ich das richtig? DB = +1, Ettlinger Straße = 0, Stadtbahn = -1?
Viel zu aufwändig fürchte ich... Und wo auftauchen?

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Die südlichste Variante wäre eine gute Ergänzung zur Pfalzbahnidee kostensparend in Gleichstrom.


Und warum lässt man die pfalzbahn nicht einfach entlang der DB-Gleise fahren bis man den Albtalbahnhof über die S4-S41-Rampe erreicht? Das würde dort auch einige Umwege ersparen.


Ursprünglich spielte die DB mal mit der Idee, das Gleis auf 0 durch Bulach aufzugeben. Meine Idee war dann, das Gleis zu übernehmen und bis Neureut durchgängig auf eigener Trasse in Gleichstrom und mit besseren Verknüpfungen zum restlichen Netz zu betreiben.

Eigene Trasse hat den Vorteil, dass man Trassengebühren spart. (Deswegen gibt's ja erstmal kaum Stadtbahnen Germersheim-Hbf, weil die NVBW wegen der Trassengebühren nicht bestellen wil auf der Trasse ...) Das gilt auch für die Verbindung nach Durlach über tw. stillgelegte Gütergleise.

Gleichstrom hat den Vorteil, preiswerte Fahrzeuge auf der Relation Hardtbahn - Gütergleis Neureut-Mühlburg - Bulach - Albtalbf nutzen zu können passend zu den Bahnen auf der S1/S11. Die teuren Zweisystemer kamen auch schon mal als Argument gegen Ideen dieser art. Eine S5 oder S8 könnte die Trasse preisgünstig mitnutzen, weitere Verknüpfungen vorausgesetzt.

Ein Umweg ist das durch Bulach nicht unbedingt, eher sogar ein Stückchen kürzer. Und man hätte mit einer Haltestelle dort die alte Vereinbarung über einen Straßenbahnanschluss nach Eingemeindung erfüllt. Irgendsowas war da doch ...

Die Verbindung Hbf-Durlach über Gütergleise hätte noch den Vorteil, keine Hauptstraße zu kreuzen und somit keine nennenswerten Konflikte mit dem Eisenbahnkreuzungsgesetz zu haben. Am Zündhütle hätte man ja beinahe eine Unterführung bauen müssen für die Tram deswegen ... Nun halt Schranken ...

Trassenkosten und Eisenbahnkreuzungsgesetz waren halt oft Argumente gegen die 2. Rampe, daher eine dazu kompatiblere Idee ...

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BeitragVerfasst: 14. September 2009, 17:28 
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Mueck hat geschrieben:
Ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen...


Habe ich schon öfters erlebt. 2 Bahnen hintereinander sind aber wirklich Tagesordnung

Mueck hat geschrieben:
Welcher weichenbengel?


2/08 ab Seite 28

Mueck hat geschrieben:
Nachts parkt man dann auf einer Seite. Sowas wäre dann dort auch denkbar.


Ob das so gut klappt?
Da braucht nur einer zu verpennen und man hat ein Chaos

Mueck hat geschrieben:
Verstehe ich das richtig? DB = +1, Ettlinger Straße = 0, Stadtbahn = -1?
Viel zu aufwändig fürchte ich... Und wo auftauchen?


Nein, die Stadtbahn würde auf Ebene 0 fahren und vor der Ettlinger Straße auf +1 Aufsteigen.
Die Haltestelle würde wie hier in Erfurt aussehen:
http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/302875/kategorie/Deutschland~Stra%DFenbahn~Erfurt.html

Anders Beispiel Halle an der Saale:
http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/183463/kategorie/Deutschland~Stra%DFenbahn~Halle.html

Dann bräuchte man nur eine mininmale Rampe um zu den bestehenden Gleisen an der Poststraße zu kommen.
Die Strecke würde ungefähr hier rauskommen, die östliche Unterführung müsste wie schon geschieben deutlich aufgeweitet werden.
Bild

Mueck hat geschrieben:
Ursprünglich spielte die DB mal mit der Idee, das Gleis auf 0 durch Bulach aufzugeben. Meine Idee war dann, das Gleis zu übernehmen und bis Neureut durchgängig auf eigener Trasse in Gleichstrom und mit besseren Verknüpfungen zum restlichen Netz zu betreiben.


Aber warum dann nicht entlang des dortigen Radweges aufsteigen und dann auf direkten Weg in den Albtalbahnhof anstatt den Umweg über den Rangierbahnhof.

Mueck hat geschrieben:
Eigene Trasse hat den Vorteil, dass man Trassengebühren spart. (Deswegen gibt's ja erstmal kaum Stadtbahnen Germersheim-Hbf, weil die NVBW wegen der Trassengebühren nicht bestellen wil auf der Trasse ...) Das gilt auch für die Verbindung nach Durlach über tw. stillgelegte Gütergleise.


schon klar.

Mueck hat geschrieben:
Gleichstrom hat den Vorteil, preiswerte Fahrzeuge auf der Relation Hardtbahn - Gütergleis Neureut-Mühlburg - Bulach - Albtalbf nutzen zu können passend zu den Bahnen auf der S1/S11. Die teuren Zweisystemer kamen auch schon mal als Argument gegen Ideen dieser art.


Wenn man denn überall Problemlos durchkommt. z.B. zwischen Westbahnhof und Bf Mühlburg wird es ganz schön eng:
Bild
Hier müsste man die DB Gleise verschwenken.

Mueck hat geschrieben:
Die Verbindung Hbf-Durlach über Gütergleise hätte noch den Vorteil, keine Hauptstraße zu kreuzen und somit keine nennenswerten Konflikte mit dem Eisenbahnkreuzungsgesetz zu haben.


Mit meiner Rampenvariante wäre prinzipiell auch möglich, zuerst könnte man die Strecke offen bauen, man müsste nur die Ettlinger Straße untertunneln. Wenn dann mal der TimePark gebaut wird könnte man die Strecke einfach überdeckeln.


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BeitragVerfasst: 14. September 2009, 22:58 
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glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Welcher weichenbengel?


2/08 ab Seite 28

Danke!
Scheint aber eher nur eine Nebenbemerkung zu sein, weiß nicht, ob's wirklich soooo relevant wäre, ist ja nun keine Hauptgeschäftsstraße wie ...

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Nachts parkt man dann auf einer Seite. Sowas wäre dann dort auch denkbar.


Ob das so gut klappt?
Da braucht nur einer zu verpennen und man hat ein Chaos

... die Jakoministraße in Graz, hab's wieder gefunden, wo diese "Geschäftsausweiche" existiert :wink:
Die Lage scheint zentraler zu sein, also regelmäßige Ladetätigkeit vormittags.
Dafür -- in KA undenkbar -- Handweichen 2x am Tag gestellt und ohne Signalisierung ... Das kriegen wir besser hin :wink:
Scheint aber auch so shcon zu funktionieren.

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Verstehe ich das richtig? DB = +1, Ettlinger Straße = 0, Stadtbahn = -1?
Viel zu aufwändig fürchte ich... Und wo auftauchen?


Nein, die Stadtbahn würde auf Ebene 0 fahren und vor der Ettlinger Straße auf +1 Aufsteigen.
...
Dann bräuchte man nur eine mininmale Rampe um zu den bestehenden Gleisen an der Poststraße zu kommen.
Die Strecke würde ungefähr hier rauskommen, die östliche Unterführung müsste wie schon geschieben deutlich aufgeweitet werden.
Bild

*PLING* <--- dicker gefallener Groschen :idea:

Da willste durch...

Mit Deiner Ebenennumerierung komme ich aber immer noch nicht ganz klar ...
Mit dem Bogen aus der Unterführung raus gerechnet sind zwischen gedachter Verlängerung der Unterführung gen Süden und Brücke über die Ettlinger Straße rund 200 m, das sollte mal grob geschätzt mit 4% und 1000 m Ausrundungen dicke reichen, um von der Brücke 6 m runter zu kommen, also auf ungefähr Bodenhöhe der Umgebung samt östlicher Unterführung.

Ich kenne die Höhe dieser Unterführung gerade nicht auswendig ... Auf dem Bild sieht es aber nicht hoch genug aus, schade.
In der Breite ausbauen dürfte recht aufwendig sein, ist aber nicht unbedingt nötig, wenn man sich auf ein Gleis beschränkt (auf der ehem. Fahrbahn zum Parkhaus) mit einem Bahnsteig (auf dem ehem. Gehweg), dann reichen die heutigen Treppen. Man kann ja davor und danach zweigleisig fahren, sollte also für eine Linie gehen. Zweigleisig bräuchte man ja auch einen kompletten Satz Treppen auf der anderen Seite. Und Aufzüge und/oder Rolltreppen evtl. auch, je nachdem, wieviel Luxus man den Leuten gönnen will. Wird eh schon viel Aufwand auf nur einer Seite ... Eingleisig müsste man vermutlich nur die Höhe anpassen. Werde die Idee mal im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit mal anschauen vor Ort. Man müsste halt durch die Tiefgarage brechen auf der anderen Seite ...

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Ursprünglich spielte die DB mal mit der Idee, das Gleis auf 0 durch Bulach aufzugeben. Meine Idee war dann, das Gleis zu übernehmen und bis Neureut durchgängig auf eigener Trasse in Gleichstrom und mit besseren Verknüpfungen zum restlichen Netz zu betreiben.


Aber warum dann nicht entlang des dortigen Radweges aufsteigen und dann auf direkten Weg in den Albtalbahnhof anstatt den Umweg über den Rangierbahnhof.

Wäre auch eine Möglichkeit, baulich aber aufwändig, weil auf die existierenden Gleise kann man nicht,w eil die haben ja Wechselstrom. Und wenn ich dem schon vorher konsequent ausweiche ...
Man müsste also parallel bleiben incl. Erweiterung der Brücke und Stützmauer statt Böschung bei den Kleingärten und zwei der drei Abstellgleise zu durchgehenden Gleisen machen.
Da wäre eher wieder Zweigleisigkeit möglich, was wiederum interessant wäre.
Auch das werde ich mal im Hinterkopf behalten, wenn ich die Alternativen demnächst überarbeite. Die Pfalzbahnidee hat ja schon paar Jahre auf dem Buckel und seitdem hat sich die Technik weiterentwickelt wenn ich mal alleine an Google Maps oder amtlichem Stadtplan denke als Basisdaten für sowas ...

Hinten rum war auf jeden Fall konsequente Nutzung bestehender Strukturen mit minimalem Ausbau.

Und ich sehe gerade auf meinen alten Bildern
Bild
dass dieses hintenrum auch optional für eine Stadtbahn über Ettlingen-West mit Halten bei Weiherfeld nutzbar wäre.

glx hat geschrieben:
Wenn man denn überall Problemlos durchkommt. z.B. zwischen Westbahnhof und Bf Mühlburg wird es ganz schön eng:
Bild
Hier müsste man die DB Gleise verschwenken.

Du hast die kritischte Stelle entdeckt :wink:
Ist aber eigentlich kein Problem ...
Links sieht man noch die Trasse des Anschlussgleises Pfannkuchstraße. Da kommt das linke Streckengleis hin, Hafengleis gerade angebunden statt mit Schlenker, das rechte Streckengleis auf das jetzt linke, dann ist das jetzt rechte frei für die Gleichstromstadtbahn :wink:

Die Verschwenkerei davor und danach sieht man hier nicht so gut, klappt aber, kein Platzproblem. In nicht gerade umwerfender Qualität habe ich die Stelle auf meiner Webseite dazu drauf:
Bild
Nördlich davon hatte ich glaub damals a) favorisiert (kreuzungsfrei zur Rheinstr.):
Bild
... aber da steht jetzt ein Autohaus im Weg rum. Evtl. habe ich aber schon eine neue Idee...

glx hat geschrieben:
Mueck hat geschrieben:
Die Verbindung Hbf-Durlach über Gütergleise hätte noch den Vorteil, keine Hauptstraße zu kreuzen und somit keine nennenswerten Konflikte mit dem Eisenbahnkreuzungsgesetz zu haben.


Mit meiner Rampenvariante wäre prinzipiell auch möglich,

Ja, nachdem ich nun hoffentlich verstanden habe, wo Du durch willst :wink:

glx hat geschrieben:
zuerst könnte man die Strecke offen bauen, man müsste nur die Ettlinger Straße untertunneln.

... oder doch noch nicht ganz? Also mit den Ebenen habe ich glaub noch ein Problem ... Wolltest Du schon vorher von den DB-Gleisen runter wegen *unter* der Ettlinger Straße?
Dafür braucht man glaub zuviel Privatgrundstücke?
Dann könnte man auch aus der Unterführung gerade raus weiter und den Knoten Ettlinger Str./Schwarzwaldstr. unterhöhlen und auf ungenutzte Gütergleise drauf. Wäre weniger rauf und runter für die Bahn ... Noch eine Variante gefunden ...

Mit vorher schon runter könnte man auch in Durlach auf den Bruchsaler Gleisen bleiben und nach der Brücke über die Grabener Gütergleise runter, so wie man ursprünglich Richtung Kriegsstraße mit der S31/S32 wollte, da lag gaaaaaaaaanz früher schon mal ein Gleis, man erahnt es noch auf den historischen Stadtplänen auf dem städt. Stadtplanserver und man sieht's vor Ort, dann aber nach der Unterführung unter den Grabener Personengleisen (alte Güterbahnhofzufahrt) gleich rauf auf diese und am Tivoli oder noch später runter oder gleich unten bleiben und Stuttgarter Straße lang (die Kleingärtner werden's uns danken ...) damit hätten wir die Nordvarianten der "Stolzschen Rampe" abgehandelt ... (wobei er vor einer Woche erzählte, dass die Lorbeeren für die Erfindung der zweiten Rampe Otmar von Steuber gebühren, in seinem Konzept tauchte die wohl erstmals auf... bekannt wurde die Rampe aber durch Gerhard Stolz)
glx hat geschrieben:
Wenn dann mal der TimePark gebaut wird könnte man die Strecke einfach überdeckeln.

Das überlassen wir unsern Enkeln :wink:
(wobei ... ich müsste erstmal Kinder zeugen, bevor ich auf Enkel hoffen kann ... und dafür bin ich eigentlich schon zu alt ... Also begraben wir den Time Park ...)

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BeitragVerfasst: 15. September 2009, 18:06 
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Mueck hat geschrieben:
... die Jakoministraße in Graz, hab's wieder gefunden, wo diese "Geschäftsausweiche" existiert Wink
Die Lage scheint zentraler zu sein, also regelmäßige Ladetätigkeit vormittags.


Dort wird wohl, wie hier berichtet wird, nachmittags ein Gleis gesperrt. Ähnliches gab es auch früher in der Heidelberger Hauptstraße. Aber das funktioniert dort weil die dortigen Autos nur Kurzparker sind, in der Schillerstraße sind das aber Anwohnerparkplätze, die auch mal länger parken:



Weitere Antworten siehe:
http://oepnv-ka.foren-city.de/topic,84,-gleichstromgleise-an-der-pfalzbahn.html
http://oepnv-ka.foren-city.de/topic,83,-2-rampe-am-hbf.html


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BeitragVerfasst: 16. September 2009, 22:43 
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glx hat geschrieben:
Dort wird wohl, wie hier berichtet wird, nachmittags ein Gleis gesperrt. Ähnliches gab es auch früher in der Heidelberger Hauptstraße. Aber das funktioniert dort weil die dortigen Autos nur Kurzparker sind, in der Schillerstraße sind das aber Anwohnerparkplätze, die auch mal länger parken:

Woanders stand glaub vormittags zum Beliefern ... Egal ...
Anwohnerparken wäre unpraktisch. Aber dafür könnte man ersatzweise am einen Eck, wo der Spielplatz ist, ein Parkdeck oder so bauen. Spielplatz entweder oben drauf, gibt 'ne nette Rutsche und Kletterburg als Nebeneffet, oder Parkplätze nach oben, gibt 'nen netten Allwetterspielplatz, oder Kombinationen daraus ... Paar Meter wird man ja wohl laufen können :wink: So dass man die Ausweiche nur für Entladen zu gewissen Zeiten verwenden muss.

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BeitragVerfasst: 26. September 2009, 18:10 
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Jetzt ist die Gegnerfraktion bei 10.000 Stimmen angekommen (wie viele davon aber gültig sind steht auf einen anderen Blatt).

Quelle: http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/karlsruhe/Karlsruhe-Also-Leute-kaempft-U-Strab-Gegner-am-Kronenplatz;art6066,274533

Und um mal auf die Überlastung der Innerstädtischen Knoten zurückzukommen:
Das habe ich z.B. gestern gesehen und ähnliches sehe ich eigendlich fast immer wenn ich in der Karlsruher Innenstadt während der HVZ bin:

Bild

Hier standen eine S2, eine 1 und eine 3 im Stau am Euro. Die s2 war schon abgefertigt, konnte aber nicht los weil eben leider die LSA nicht auf Fahrt sprang. Als dann die S2 endlich abfahren konnte stellte sich hinten schon eine S1 an. Als dann die 1 endlich weg konnte war hinten schon eine S5.

Also:
Dieser Abschnitt ist einer der Abschnitte die mit der Kombilösung nachhaltig entlastat werden. Denn im Tunnel gibts keine roten LSAs.
Erst wenn die Knotenpunkte geklärt sind kann man ein Alternativkonzept auch so nennen.

Übrigens noch mal was zur Tunnelbelastung:
In Stuttgart fahren nach Fußballspielen oft die Bahnen im 1min Takt durch den Tunnel (mit 70-80km/h) und es klappt. Warum sollte das in KA nicht klappen?
Wichtig ist vor allem das die Nachrücksignale schnell schalten. Dann hat man fast die gleiche Kapazität wie oben, schließlich können Doppelhaltestellen wegen Doppeltraktionen eh immer weniger genutzt werden womit dieser Vorteil einer Oberirdischen führung schon wieder entfällt. Das im Tunnel etwas weniger Kapazität herscht wird aber durch die teilweise noch verbleibenden oberirdischen Routen mehr als ausgeglichen. Zudem werden eben keine Haltestellen durch auf fahrt wartende Bahnen blockiert wie das heute noch an der Tagesordnung ist.


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BeitragVerfasst: 28. September 2009, 16:57 
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Laut OB Fenrich sollen nach dem Kriegsstraßenumbau die Gleise in der Königsstraße direkt verschwinden, wie er auf einem Medienempfang lezte Woche sagte. Daruf reagierten die Grünen-Politikerinnen Raststätter und Splett in folgender Pressemitteilung.

Die Pressemitteilung in KA-News:

http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/karlsruhe/Karlsruhe-Flaniermeile-Kaiserstrasse-im-Jahr-2020-;art6066,275774
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BeitragVerfasst: 1. Oktober 2009, 18:18 
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Jetzt melden sich auch mal die beführworter zu Wort: http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/karlsruhe/Karlsruhe-Kombiloesung-Jetzt-erst-recht;art6066,277880

Leider aber keine neuen Argumente die die Diskusion bereichern würden.


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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2009, 18:14 
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Die Kombilösungskritiker fühlen sich von OB Fenrich unfair behandelt und wollen eine Sachliche diskusion führen, während Fenrich die Kritiker mehrfach als Lügner bezeichnete.
Kommentar der Kritiker: "Statt Volksnähe und Dialogbereitschaft sieht Fenrich offenbar nur noch den Weg, seine Gegner zu verunglimpfen. Von einem Stadtoberhaupt hätten wir mehr Fairness und Souveränität im Umgang mit Andersdenkenden erwartet".
Zudem werden klare Informationen über die Finanzierung gefordert.

Quelle: http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/karlsruhe/Karlsruhe-Buendnis-gegen-U-Strab-fordert-faire-Auseinandersetzung;art6066,280676


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