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 Betreff des Beitrags: Kombilösung: Vertraglicher Zwischenfall beim Sabine-Tunnel
BeitragVerfasst: 3. Juni 2016, 14:58 
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Registriert: 30. Dezember 2014, 22:05
Beiträge: 173
Der Vortrieb wurde am 21. Mai 2016 seitens der Arge eingestellt.
Zwischen der Arge und der KASIG konnte in den vergangenen Tagen trotz intensiver Bemühungen keine Einigung über die Wiederaufnahme des Tunnelvortriebs erzielt werden.
Es geht um unterschiedliche Einschätzungen bei der Bewertung des Baugrunds, der daraus resultierenden Folgen sowie der Vergütung. Die Einstellung des Vortriebs verwundert, da zuvor mit einem gemeinsamen Sachverständigen ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt worden war.

Die Kasig hat die Arge mehrfach dazu aufgefordert, den Vortrieb weiterzuführen. Bisher wurde nach mehreren Fristen aber immer noch nicht weitergearbeitet (wohlgemerkt nur am Sabine-Tunnel).

In der Pressemitteilung sieht sich die KASIG im Recht, da wohl die Forderungen der Arge bereits vertraglich vorliegen:
Zitat:
Die KASIG bereitet alle notwendigen Maßnahmen vor, um auf das vertragswidrige Vorgehen der Arge angemessen zu reagieren und das vertragsgerechte Auffahren des Tunnels durch die Arge durchzusetzen. Die KASIG hat seit der Einstellung des Tunnelvortriebs die von der Arge zur Begründung der Einstellung vorgebrachten Argumente nochmals einer technischen, geologischen und rechtlichen Überprüfung unterzogen. Hierbei hat sich herausgestellt, dass der bergmännische Vortrieb unter den vorgefundenen Randbedingungen zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen wie eines Rohrschirms oder einer Ortsbrustsicherung bedarf. Diese Maßnahmen sind jedoch technisch wie rechtlich im durch den Vertrag mit der Arge gesetzten Rahmen umsetzbar. Die KASIG hat keinen Zweifel daran gelassen, notwendige zusätzliche Maßnahmen zu vergüten. Ebenso ist die KASIG bereit, eine von der Arge geforderte Straßensperrung in Abstimmung mit dem Ordnungsamt umzusetzen.


Dennoch möchte die Arge, warum auch immer, erstmal nicht weitermachen:
Zitat:
Die Arge ist jedoch auf dieser vertraglichen Basis nicht bereit, den Vortrieb wieder aufzunehmen und verlangt als Voraussetzung für den Weiterbau die Zusage von nicht vereinbarten zusätzlichen Vergütungen. Trotz mehrmaliger Zusicherung, alle berechtigten Forderungen der Arge zu bedienen, hält die Geschäftsleitung der BeMo an ihrer Leistungsverweigerung fest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kombilösung: Vertraglicher Zwischenfall beim Sabine-Tunn
BeitragVerfasst: 9. Juni 2016, 15:18 
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Registriert: 30. Dezember 2014, 22:05
Beiträge: 173
UPDATE: Gespräche sind wohl nahezu beendet und die Arge möchte bald weiterbauen. Details sind keine bekannt.


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